Diese Moosrose von 1873 entzückt mit ihrer außergewöhnlichen Farbe: Die großen, akkurat geformten und gutgefüllten Blüten sind von dunklem, dabei leuchtendem Purpurrot; die Triebe und Knospen sind rötlich bemoost. Hauptblütezeit ist von Ende Mai bis Ende Juni mit einer guten Nachblüte bis in den Herbst. Die Knospen erblühen auch bei ungünstiger Witterung problemlos. Der Strauch wird etwa 2 m hoch und 1,5 m breit und ist sehr winterhart.
Verwendung: Sehr vielseitig, als Strauchrose, für Hecken oder Gefäße. Da diese Rose bis zu 3 m lange Triebe
bildet, kann sie auch als kleinere Kletterrose gezogen werden.
Schnitt: Im Frühjahr um ein gutes Drittel zurückschneiden.
Lieferung: Wir versenden die Rosen als wurzelnackte Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie
sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.
Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Die Klasse der Moosrosen (Rosa muscosa).
Moosrosen sind seit dem Ende des
17. Jahrhunderts bekannt; sie gelten
als Untergruppe der Centifolien-Rosen
und sind aus diesen hervorgegangen.
Blütenstiele, Knospen und Kelchblätter
sind mit moosartigen Drüsen
dicht besetzt. Diese verströmen einen
herben, an Wald, Harz und Tannenzapfen
erinnernden Duft – eine exquisite Mischung mit dem blumigfruchtigen Blütenduft.
Alte Rosensorten.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.