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Decken und Kaminzubehör

Kanadische Ikone. Die HBC Point Blanket.

Als die Hudson’s Bay Company (HBC), eines der ältesten Unternehmen der Welt, 1779 die „point blanket“ in ihr Handelsrepertoire aufnahm, ahnte wohl niemand, daß diese Wolldecke zum Symbol von HBC selbst würde. Zumal es ein reines Handels-, kein produzierendes Unternehmen war. Ein Grund für den immensen Erfolg der Decke als Handelsobjekt war ihr außerordentlich hohes Wärmeisolationsvermögen bei einem in Relation dazu recht geringen Gewicht. Dadurch war sie bei Jägern, Trappern, Pelzhändlern und vor allem den kanadischen Ureinwohnern sehr beliebt, die sie gegen Biber- und Bisonfelle tauschten.

HBC Blanket 3,5 Point

Das Point-System.

Hinzu kam die besondere Fertigungsart, die die Point Blankets für den Handel prä-
destinierte: Jede Decke hat oben und unten einen oder mehrere farbige Streifen, dazwischen sind am seitlichen Rand kleine, schmale Linien, die „points“, eingestickt, anhand derer man auf einen Blick den Wert der Decke erkennen konnte – also Größe und Gewicht, nicht den Wert in Biber-
fellen, wie gelegentlich ange-
nommen wird –, ohne sie auseinanderfalten zu müssen.

100% Wool. Made in England.

Von Beginn an fertigte die Weberei von Thomas Empson of Witney im englischen Oxfordshire für HBC die Point Blankets. Aufgrund der starken Nachfrage wurde die Produktion im 19. Jahrhundert auf Yorkshire ausgedehnt, wo sie bis heute bei A.W. Hainsworth & Sons Ltd, Pudsey, gewebt werden. Die Decken wurden im Laufe der Zeit in den verschiedensten Farben gewebt, eine der ältesten und populärsten ist Pflegehinweis:

HBC Blanket 3,5 Point

Lederreinigung speziell für Pelze. die „multistripes“ oder „chief’s blanket“ mit Streifen in Grün, Rot, Gelb und Indigo auf weißem Fond. HBC handelt sie kontinuierlich seit 1798. Point Blankets von HBC haben mittlerweile Sammlerstatus, alte Exemplare lassen sich übrigens mit Hilfe des Etiketts (siehe kleine Abb. links) datieren – entfernen Sie es also vorsichtshalber nicht, denn auch diese Multistripe hat das Potential, ein Erbstück zu werden. 100% Wolle. Ca. 150 x 220 cm. Gewicht ca. 2.160 g.

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Portugiesisches Kulturgut.

Auf den ersten Blick ein regelrechtes Urviech an Decke – und auch auf den zweiten ein Ausnahmeprodukt: Seit dem 18. Jahrhundert unverändert hergestellt, zählt die „cobertor de papa“ mittlerweile zum Kulturgut Portugals. Die Wolle wird ungewaschen verwoben, enthält also noch das gesamte Wollfett. Erst als Gewebe wird sie gewaschen, gepreßt, gedehnt und an der Sonne getrocknet. Die Bezeichnung als Urviech kommt nicht von ungefähr, denn augenfälligstes Merkmal der Cobertor ist die charaktervolle Wolle der Churra-Schafe, einer alten iberischen Schafrasse.

Cobertor Artesanal

Die sehr langen, welligen, leicht glänzenden Fasern gehören indes nicht zu den weichsten Wollqualitäten. Gefertigt werden die Decken auf zwei alten Handweb-
stühlen in der Weberei von José Pires Freire. Wie lange noch, ist ungewiß: Die Nachfolge des nunmehr im Ruhestand befindlichen Pires ist ungeklärt.

100% Wolle. 170 x 230 cm. Gewicht ca. 3.000 g.

163,00 

 

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Für die ganz kalten Tage. Yakhaardecke.

Yakhaar ist ideal, um daraus sehr leichte, gleichzeitig ungemein wärmende Decken zu fertigen, denn das Haar ist leichter und weicher als Schafwolle, dennoch sehr kräftig. Als einzige Rinderart besitzen Yaks ein mehrschichtiges und besonders dichtes Haarkleid. Nur das feine Unterhaar, eines der weichsten und feinsten Naturhaare, kann zu Yakgarn versponnen werden, das dann dem Kaschmir sehr nahe kommt. Diese Decke ist aus reinem, naturbelassenem Yakhaar gewebt. Ungefärbt und ungebleicht zeigt das Haar seine natürliche braune Farbe und ist mit einer Faserfeinheit von 18,5 bis 21 Mikron überaus fein und weich.

Yahaardecke

Auch hier werden nach dem Weben beide Seiten mechanisch angerauht und die Kanten mit (hier rotem) Wollgarn umkettelt. Gefertigt wird die Yakhaardecke in Deutschland.

100% Yakhaar. In der Handwäsche reinigen. 150 x 220 cm. Gewicht 1.550 g.

359,00 

 

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Weich und leicht. Lammwolle mit edlem Kaschmir.

Der Griff in das Gewebe übertrifft, was beim Anblick schon zu ahnen ist: Die Decke ist nahezu so weich wie eine Kaschmirdecke. Eine solche schmiegsame und wärmende Qualität erreicht die Weberei durch das Mischen von sehr feinen Lammwoll- (80%) und Kaschmirfasern (20%). Lammwolle ist die weichste Schurwolle überhaupt, sie wird bei der allerersten Schur gewonnen und bleibt für diese Decke naturbelassen. Der Kaschmir, ebenfalls ungebleicht und ungefärbt, kommt aus China und der Mongolei, die Lammwolle aus Deutschland, wo die Decke in sämtlichen Produktionsschritten – vom Waschen über das Spinnen und Weben bis hin zum Konfektionieren – hergestellt wird. Sie eignet sich auch hervorragend als Schlafdecke.

Decke Lammwolle Kaschmir

80% Schurwolle (Faserfeinheit 18 Mikron) und 20% Kaschmir (Faserfeinheit 16 Mikron). Die Decke ist ringsum mit einem Samtband eingefaßt. In der Handwäsche bis 30 °C reinigen. 150 x 220 cm. Gewicht 1.600 g.

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Aus dem kostbarsten Haar. Kaschmirdecke Fischgrat.

Kaschmir gilt als das feinste und edelste Naturhaar. Es ist überaus weich, wärmend und dabei überraschend leicht. Für diese Decken lassen wir besten ungebleichten und ungefärbten Kaschmir verarbeiten. Die hierfür ausgesuchte Rohware stammt aus China und der Mongolei, in den dunkleren Farbtönen aus dem Iran und Afghanistan. Die Faserlänge beträgt ca. 32 bis 34 mm bei einer Faserfeinheit von 16,5 Mikrometern. Der Grannenanteil liegt lediglich bei ca. 0,2 bis 0,3%. Gesponnen wird das Kaschmirgarn im italienischen Biella. Die deutsche Weberei Hohenberger webt daraus diese Decken in klassischem Fischgratköper. Da in der Kette stets weißer Kaschmir, im Schuß Kaschmir in Brauntönen verwendet wird, sind die Fransen bei allen drei Farbvarianten weiß. Die Decken werden ausschließlich mechanisch, nicht chemisch bearbeitet: Nach dem Waschen und Walken werden sie getrocknet und abschließend auf Naturdisteln leicht angerauht.

Kaschmirdecke Fischgrat

100% Kaschmir. Gewebegewicht 220 g/qm. Garnfeinheit Nm 16. 130 x 190 cm mit Fransen. Gewicht ca. 550 g.

374,00 

 

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Italienische Marinedecke

Fundstück: eine Marinedecke. Aus Italien.

Warm, weich, wirklich groß und von stattlichem Gewicht: Diese Decke aus 100% Schurwolle wird von der italienischen Marine eingesetzt, wir bekommen sie vom selben Weber. Die wollweiße Decke zeigt in ihrer Mitte einen Anker auf blauem Grundstreifen; unterer und oberer Rand sind mit je neun schmalen blauen Streifen versehen.

Rein mechanisch ausgerüstet. 100% Schurwolle. Chemisch reinigen. 160 x 210 cm. Gewicht 2.300 g.

135,00 

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Wolldecke S.A.C.

Die Wolldecke des Schweizer Alpen-Clubs.

Dies ist die Wolldecke, die der Schweizer Alpen- Club den schutzsuchenden Wanderern und Bergsteigern in seinen zahlreichen Alpenvereinshütten zur Verfügung stellt. Gefertigt wird sie vom Hersteller der Schweizer Armeedecke.

100% Schurwolle, gewalkt, naßgerauht und gefilzt. Rein mechanisch, nicht chemisch ausgerüstet. Handwäsche bis 30 °C mit Wollwaschmittel. 150 x 200 cm. Gewicht 1.600 g.

172,00 

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Kamelhaardecke

Kamelhaar. Ein Wintergeschenk.

Zum Lobe des Kamels, das er ansonsten für das „unliebenswürdigste, dümmste, störrischste und ungemüthlichste Geschöpf, das man sich denken kann“, hält, weiß der urteilsstarke alte Brehm nur zu sagen, daß sein Haar, nachdem es durch die textilen Künste veredelt wurde, ein wahres Gottesgeschenk sei. Das ist es auch – jedenfalls in hiesigen Breiten und in hiesigen Wintern. Es ist ungemein warm, federleichtgewichtig, seidig glänzend und anschmiegsam, überaus strapazierbar und langlebig. Für unsere Decke wird reines, naturbelassenes, also weder gefärbtes noch gebleichtes Kamelhaar (Faserfeinheit 19 bis 22 Mikron) verwendet. Alle Arbeitsgänge – vom Waschen und Kämmen der Wolle über das Spinnen und Weben bis zum Konfektionieren – finden in Deutschland statt.100% Kamelhaar. 150 x 220 m. Gewicht 2.000 g.


419,00 

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Decke Jacquard-Walkstrick

Decke Jacquard-Walkstrick.

85% Schurwolle und 15% Alpaka, in Jacquardtechnik gestrickt. Gewicht 660 g/qm. Garnfeinheit Nm 28/2. Durch das Walken ergeben sich minimale Unter-
schiede in der Größe, daher sind Abweichungen von 5% möglich.

Ca. 150 x 170 cm.
Gewicht ca. 1.070 g.

ab 298,00 

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Kaminholzlager Stahl flexibel

Schlankes Holzlager aus flexiblem Stahl.

Wäre dieses Kaminholzlager aus Cortenstahl, man könnte es für das Modell einer Skulptur von Richard Serra halten. Wie bei diesen wurde der hier verwendete Blaustahl (Materialstärke 4 mm) nur mit einfachsten Eingriffen bearbeitet und zu einem räumlichen, aus drei Teilen bestehenden Körper zusammengefügt.

Die Seitenteile wurden lediglich mit dem Laser exakt ausgeschnitten, das verbindende Bodenstück wurde zusätzlich an der Abkantpresse U-förmig gekantet. Die Seitenteile sind fest mit ihm verschraubt.

Das Besondere an dieser Konstruktion ist die Flexibilität der stehenden Stahlplatten. Befüllt man das Kaminholzlager, spreizen sie sich, wodurch sich der nutzbare Raum für das Scheitholz nach oben hin vergrößert. Gleichzeitig wird das Holz durch die Eigenspannung des Stahls eingeklemmt und auf diese Weise an Ort und Stelle gehalten.

Höhe 1,16 m, Breite 35 cm, Tiefe 37 cm. Gewicht 19,6 kg.
Lieferung ohne Holz.

339,00 

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Kaminholzlager Stahl

Kaminholzlager Stahl.

Dieses optisch angenehm zurückhaltend auftretende Kaminholzregal aus 5 mm starkem, U-förmig gebogenem Stahlblech kann in Ofennähe plaziert werden und hält dort Brennholz leicht zugänglich vor.

Stahlblech pulverbeschichtet, Sockelplatte und Kufen Schichtholz, schwarz lackiert, Filzschoner. Höhe 63 cm, Breite 46 cm, Tiefe 30 cm. Gewicht 20 kg. Lieferung ohne Holz.

279,00 

 

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Kaminholzregal Stahlblech


Kaminholzregal Stahlblech.

Trotz ihres Gewichtes wirken diese Kaminmöbel optisch eher leicht. Sie werden in der Schweiz am Zuger See aus massivem Stahlblech gefertigt und sind mit einer Materialstärke von 5 mm für diesen Zweck mehr als stabil ausgelegt. Um das Material
zu formen, müssen bei der Produktion der Ab-
kantungen große Kräfte walten – auch Purismus fordert Aufwand. Die pulverbeschichtete Oberfläche ist strapazierbar und leicht zu reinigen.

Gekantetes Stahlblech, Materialstärke 5 mm, pulverbeschichtet. Höhe 144,5 cm, Breite 31 cm,
Tiefe 36 cm. Gewicht 69,7 kg. Lieferung ohne Inhalt.

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Kaminsitzbank Stahlblech

Formschlüssige Kaminsitzbank.

Mit einer Materialstärke von 5 mm im Hauptkorpus bringt es die Sitzbank aus gekantetem Stahlblech
auf über 52 kg. Das schmalere Seitenteil ist mit dem Hauptkorpus verschraubt, der schmale Querboden formschlüssig eingepaßt.

Höhe 45 cm, Breite 87 cm, Tiefe 39 cm.
Gewicht 52,7 kg. Lieferung ohne Inhalt und Sitzfilz.

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Brennholzkorb Weide

Brennholzkorb Weide.

Handgeflochtener, großvolumiger Korb aus Ruten der Korbweide. Läßt sich auch vollbeladen noch gut tragen. Sein Boden ist in einer französischen Flechttechnik gearbeitet: mit dem sogenannten Käseboden, der so heißt, weil früher der reifende Camembert auf solchen Flechtböden gelagert wurde. Mit zwei Tragegriffen.

Volumen 75 l. Randhöhe 48,5 cm, L 50 x B 50 cm. Gewicht 2,5 kg. Lieferung ohne Holz.

75,00 

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Kamingarnitur geschmiedet





Kamingarnitur geschmiedet.

Aus geschmiedetem Eisen: eine einfache Kamingarnitur, die aufgrund ihrer durchdachten Formgebung ohne jede Art von Schweißung auskommt. Die Schaufel ist genietet, der Besen mit Polyamidfaser bestückt, die Oberfläche mit Hartöl gegen Korrosion geschützt.

Höhe 78,5 cm, Ø 23 cm. Länge der Werkzeuge ca. 58 cm.
Gewicht 4,5 kg.

97,00