Bitte aktivieren Sie die Cookies in Ihrem Browser,
da sonst keine Bestellung im Online-Shop möglich ist.

Davoser Schlitten


Bestellnummer:  40280

Preis:  195,00 Euro

Verfügbarkeit
Vorrätig. Standardbestellungen bis 22.12., 18 Uhr werden bis Heiligabend geliefert

Produktinformation – Davoser Schlitten

Dampfgebogenes Eschenholz. Laufschienen und Beschläge Stahl. Länge 1,01 m, Breite 33 cm, Höhe 29,5 cm. Sitzfläche L 74 x B 26,5 cm, Sitzhöhe 23,5 cm. Gewicht 6,1 kg. Belastungsgewicht max. 200 kg.

Opulentes Original. Der Davoser.

Holz zu biegen, sei es im Möbel- oder Karosseriebau, ist seit vielen Jahren die Kernkompetenz des Schweizer Wagnereibetriebs Graf – weshalb man ihn nicht selten auch dann ruft, wenn Schwierigkeiten auftreten und außergewöhnliche Lösungen gefragt sind. Vor diesem Hintergund wundert es nicht, daß sich der Davoser Schlitten – der Schlittenklassiker schlechthin – aus seinem Betrieb durch eine Materialität und Verarbeitung auszeichnet, die ihresgleichen sucht und ihn von den vielen schwachbrüstigen Epigonen meilenweit abhebt. Dies zeigt sich in jedem Detail, etwa bei der Stärke des verwendeten Eschenholzes, der enormen Stabilität der Verstrebungen an den Böcken oder den opulenten Gleitschienen, die vorne wie hinten weit um die Enden der Kufen herumgeschlagen sind und so für zusätzliche Festigkeit sorgen. Ein Davoser von Graf ist somit nicht nur ein Schlitten, der seit Generationen gefertigt wird, sondern auch einer, der Generationen überdauern kann.

Prachtexemplare ihrer Gattung. Schlitten und Rodel.

Der erste, der über das Rodeln berichtete, war der griechische Biograph und Geschichtsschreiber Plutarch. Nach seinen Schriften sollen die Cimbern, ein germanischer Volksstamm, nackt durch den Schnee auf Berge gelaufen sein, wo sie sich auf breite, flache Schilde setzten, abstießen und zu Tal sausten. Von dort bis zur Nacktrodel-WM unserer Tage in Braunlage im Harz ist es formal nur ein kleiner Schritt, technisch betrachtet liegen jedoch Welten zwischen beiden Ereignissen. Schließlich dauerte es noch viele Jahrhunderte, bis man alpenländische Transportschlitten kurzerhand zu Sportgeräten umfunktionierte bzw. weiterentwickelte, wie wir sie kennen.
Als Geburtsstunde des Rodelsports heutiger Ausprägung wird der 12. März 1883 angesehen. An diesem Tag kam es in der Schweiz auf der Strecke Davos– Klosters zum ersten „Wettschlitteln“. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Rodeln rasant populärer. Überall dort, wo es Berge gab, begannen Handwerksbetriebe mit der Fertigung von Schlitten und Rodeln – teils alteingesessene, teils neue Betriebe, die seinerzeit ihre bis heute währende Tradition begründeten.
Wer sich als der Novize mit dieser Art Wintersport befaßt, lernt zuallererst, daß Schlitten und Rodel nicht dasselbe meint. Ein Schlitten wie der Davoser besitzt eine starre Konstruktion und einen harten Holzsitz. Er ist eher für gemütliches Tempo ausgelegt und wird gelenkt, indem man einen Fuß in den Schnee setzt, gewissermaßen also einseitig bremst. Der beweglich aufgebaute Rodel mit anpassungsfähigem Sitz ermöglicht dagegen auch hohe Geschwindigkeiten. Er ist so konstruiert, daß er spurtreu ist und selbst auf Eis noch Ausweichmanöver ermöglicht. Man lenkt ihn, indem man die Vorderkante der Kufe innen ent- und außen belastet. Dies geschieht durch Gewichtsverlagerung – vor allem der Arme –, aber auch mit den Füßen und mit dem an den Kufenenden befestigten Riemen.

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.

alle Preise inkl. MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Ihr Merk-/ Wunschzettel

enthält kein Produkt.

Direkt bestellen
Papierkorb
Volltextsuche
Ihr Manufactum

Kundendaten / Bestellübersicht /
Wunschzettel etc.