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Buchsbaum in Form schneiden

Buchsbaum in Form schneiden

Der immergrüne Buchsbaum eignet sich – wie auch zum Beispiel Eibe oder Liguster – hervorragend dazu, zu exakten Formen wie Kugel oder Kegel oder zu niedrigen Hecken als Beeteinfassung geschnitten zu werden. Damit die Pflanzen ihre Form behalten, sich gut verzweigen und dicht wachsen, sollten sie zwischen Ende April und September mindestens zweimal, besser dreimal geschnitten werden. Der erste Formschnitt steht zwischen Ende April und Anfang Juni an, also vor dem Ende der ersten Wachstumsphase, die etwa Ende Juni ihren Höhepunkt erreicht.

Weitere Schnittermine

Der zweite (Pflege-)Schnitt muß bis spätestens Anfang September durchgeführt werden. Von späteren Schnittmaßnahmen ist abzuraten, da der darauf folgende Neuaustrieb bis zum Winter nicht genügend ausreifen und dies zum Erfrieren der ganzen Pflanze führen kann. Das schönste Resultat wird mit einem zusätzlichen Schnitt etwa Ende Juli erzielt.

Anleitung

Formgehölze schneiden
  • Nur bei bedecktem Wetter schneiden. Starke Sonneneinstrahlung kann an den vielen entstehenden Schnittflächen zu Verbrennungen, übermäßiger Verdunstung und in der Folge zu Braunfärbungen der Blätter führen. Ein vorheriges Benetzen der Pflanze mit Wasser erleichtert zudem die Schneidarbeit und beugt damit unnötigen Schäden vor.
  • Mit einer sehr scharfen Schere mit sauberen, nicht klebrig-verschmutzten Klingen arbeiten. Auch während der Schneidarbeiten die Klingen zwischendurch säubern und anfeuchten.
  • Um eine gute Übersicht auch bei schwierigeren Formen zu behalten, von oben nach unten und von innen nach außen schneiden. Dabei bis leicht in den Blattwuchs des letzten Jahres bzw. Males hineinschneiden, um ein dichtes Blattwerk und buschiges Wachstum zu erhalten. Alle toten Zweige und die Schnittabfälle, die beim Arbeiten auf der Pflanze zu liegen kommen, entfernen. Dies sorgt dafür, daß sich Pilzkrankheiten weniger stark entwickeln oder verbreiten können.
  • Im Jahr der Pflanzung gar nicht schneiden, um der Pflanze Zeit zum Anwachsen zu geben.

Es wird benötigt:

Werkzeug: scharfe Bypass-Schere mit möglichst langen Klingen oder Heckenschere mit geraden Klingen.

Zubehör: Sammelgefäß für Schnittgut, Gießkanne, Lappen zum Abwischen der Scherenblätter, eng sitzende Arbeitshandschuhe.

Gartenscheren. Eine für jeden Zweck

Für jede Schneidarbeit gibt es ein spezielles Gerät. Einfacher wird also die Auswahl, wenn man sich zunächst die Frage stellt, was geschnitten werden soll – eine Blumenschere eignet sich schließlich nicht zum Schnitt von Ästen und rückte man umgekehrt den Blumen im Garten mit einer Astschere zu Leibe, würde das die Pflanze nur schädigen. Je nach Verwendungszweck unterscheiden sich Gartenscheren hauptsächlich in der Größe ihrer Blätter und Griffe. Eine Heckenschere, mit der man beim Rückschnitt eher in der Fläche arbeitet, hat z.B. lange Blätter, im Verhältnis dazu aber recht kurze Griffe.
Gartenscheren

Vom Long Tom bis zum Eichenkübel. Pflanzgefäße

Bei der Wahl des passenden Pflanzgefäßes gilt es, einige Dinge zu beachten. Zunächst kommt es darauf an, welche Pflanze hineingesetzt werden soll – Rosen zum Beispiel wurzeln stärker in die Tiefe als in die Breite und benötigen daher hohe, eher schlanke Gefäße. Ein weiteres Kriterium ist der Standort: Bei Gefäßen für draußen sollte man generell auf dauerhaft frostfestes Material achten, bei solchen aus Metall auch auf Rostschutz, und Holzgefäße sollten aus dauerhaften, heimischen Hölzern gemacht sein. In unserem Sortiment finden Sie Töpfe, Kübel und Kästen in den verschiedensten Größen und Materialien.
Pflanzgefäße