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Bogenschießen: elastische Kraft. Konzentriert und zielgerichtet

  • - Kontrollierte Körperkraft, um den Bogen zu spannen
  • - Die Elastizität eines Holzbogens, dessen Wurfarme sich extrem biegen und vorspannen lassen
  • - Konzentration, um das Ziel anzuvisieren
  • - Das Anziehen der Sehne, um im Bogen die Energie einer gespannten Feder aufzubauen
  • - Das Vorschnellen der Sehne, die die Energie im Bruchteil einer Sekunde auf den Pfeil überträgt
  • - Die sirrende Schnelligkeit des Pfeils, der auf sein Ziel zuschießt

Auch durch pazifistische Ordnungsrufe und Selbstermahnungen läßt sich das Vergnügen am Zusammenspiel all dieser Dinge nicht trüben – das weiß, wer jemals einen Bogen gespannt und den Pfeil zumindest in Richtung des Ziels geschossen hat.

Der große Reiz beim Bogenschießen liegt wahrscheinlich im ursprünglichen Erleben der Technik: Denn beim Bogenschießen verlängert man den eigenen Arm auf ebenso listige wie nachhaltige Weise. Das erkannten schon die frühen Jäger, als sie die Handhabung von Pfeil und Bogen entdeckten. Fortan waren sie in der Lage, weit über Armeslänge und Speerwurfweite hinaus zielgenau das Wild zu erlegen.

Präzisionsgerät. Auch ohne technische Hilfsmittel.
Vom unbekannten Frühmenschen über Odysseus und Robin Hood bis hin zu Sportgrößen wie Alice Legh und Howard Hill: Als eines der ältesten Jagdutensilien entwickelte sich der Bogen von der Kriegswaffe des Mittelalters zum Präzisionssportgerät.

Das traditionelle Bogenschießen wurde im westlichen Kulturkreis erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. In dieser Sparte orientiert sich die Bauweise der Bögen meist an historischen Vorbildern. Die Bögen dürfen mit keinerlei technischen Hilfsmitteln oder Finessen ausgestattet werden – und die Sehne wird einzig und allein mit den Fingern der Zughand gespannt. Übrigens geht die Legende um, daß auf diesen Umstand auch das Victory-Zeichen zurückzuführen sei. Jene englischen Bogenschützen, die dem Feind nicht in die Hände gefallen waren, sollen – angeblich – ihren Triumph gezeigt haben, in dem sie Zeige- und Mittelfinger emporstreckten und damit demonstrierten, daß sie noch über diese Finger der Zughand verfügten. Denn üblicherweise schlug man sie den gefangenen Bogenschützen kurzerhand ab.

Pfeilschnell, schnurgerade. Bogenschießen in spielerisch-sportlicher Form.
Jene rauhen Zeiten sind dankenswerterweise überstanden. Heute ist das Bogenschießen einfach ein typischer Freiluftsport. Spätestens wenn der Himmel sich dauerhaft wolkenlos präsentiert und die Sonne endlich wieder der Tätigkeit nachkommt, für die wir sie schätzen (vom blauen Himmel zu strahlen), zieht es Spieler wie Sportler hinaus. Und wer sich dann im Bogenschießen üben will, der findet bei Manufactum einen „modernen Langbogen“ – gefertigt mit Geduld, mit Feingefühl für das bambusverstärkte Buchenholz und vor allem mit der jahrelangen Erfahrung eines in Niederbayern ansässigen Bogenbauers. Jeder einzelne Bogen wird nach seiner Vollendung noch einmal geprüft und abschließend signiert. Und damit das gespannte Zielen vielleicht sogar Erfolg verspricht, bietet Manufactum auch einen Sportpfeil aus Bergfichtenholz dazu: mit drei Truthahnfedern befiedert, die für die erforderliche Flugstabilität sorgen. Köcher und Spannschnur vervollständigen die Grundausrüstung – für die zukünftigen Meister im Bogenschießen.

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