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Bodenbearbeitung zum Start der Gartensaison

Pflanzlöcher für März- und Aprilpflanzungen vorbereiten

Im Vorfrühling ist es Zeit, um die Bodenbearbeitung für die kommende Saison vorzunehmen; vorausgesetzt der Boden ist frostfrei und nicht zu naß. Nach der winterlichen Kälteperiode hat sich der Boden gesetzt, und durch Frosteinwirkung – die sogenannte Frostgare – wurden gröbere Schollen zu feinkrümeliger Erde zerkleinert.

Anleitung

Beet vor Start der Gartensaison
  • Den Boden mit Kultivator, Sauzahn, Handegge oder Harke durchziehen, größere Steine und verbliebene Unkraut- oder Erntereste herausklauben.
  • Bei Bedarf den Boden mit Düngemitteln oder Bodenhilfsstoffen verbessern. (Wieviel Dünger nötig ist, sollte etwa alle drei Jahre durch eine Bodenanalyse festgestellt werden. So kann verhindert werden, daß sich Nährstoffe im Überschuß anreichern oder im Mangel vorliegen. Beides führt zu Pflanzenschäden oder Wachstumsstockungen.)
  • Eine übliche Frühjahrsdüngung besteht aus reifem Kompost, abgelagertem Mist, Hornspänen oder einem anderen organischen Dünger. Mit dem Kultivator etwa 3 bis 4 cm tief einarbeiten. Gröberes Kompostmaterial vor dem Aufbringen durchsieben.
  • Auf leichten, sandigen Böden Bentonit einarbeiten. Dieser sogenannte Bodenhilfsstoff fördert die Bildung der wichtigen Ton-Humus-Komplexe, welche die Speicherfähigkeit des Bodens für Wasser und Nährstoffe erhöhen, Bodengare und -struktur verbessern und zu einer Erhöhung des Dauerhumusgehalts führen.
  • Schwere, zu Verdichtung und Vernässung neigende Lehm- oder Tonböden mit einer zusätzlichen Gabe reifem Kompost auflockern. Mit Hilfe dieses organischen Materials verbinden sich die Tonpartikel zu Krümeln, zwischen denen sich größere Hohlräume bilden. Der Luftgehalt des Bodens steigt, Regenwasser kann besser abfließen, und die Pflanzen durchwurzeln den Boden leichter. Zusätzlich noch Sand untermischen, der den Wasserhaushalt nachhaltig verbessert, indem er undurchlässige Tonschichten lockert.
  • Bei zu niedrigem pH-Wert des Bodens Kalk ausbringen. (Über den pH-Wert gibt ebenfalls eine Bodenanalyse oder ein im Handel erhältlicher Schnelltest Auskunft.) Bis 14 Tage vor der Aussaat kann Branntkalk verwendet, Meeresalgenkalk kann jederzeit ausgebracht werden. Den Kalk zu einem Zeitpunkt ausbringen, wenn Niederschläge angekündigt sind. Es genügt dann, ihn einfach oberflächlich aufzustreuen, da er anschließend mit Regen oder Schnee in den Boden eingewaschen wird. Ein zusätzliches Einarbeiten ist dann nicht notwendig.
  • Den Spurenelementhaushalt des Bodens bei Bedarf durch eine Gabe Gesteinsmehl aufbessern.
  • Wenn noch eine Gründüngung den Boden bedeckt, diese jetzt mit Kultivator oder Rechen flach einarbeiten, damit die Zersetzung beginnen kann.
Beetvorvereitung

Den Boden durchziehen,  Unkraut und Steine entfernen

Kompost verteilen

Kompost verteilen

Bodenlockern mit Sauzahn

Tiefe Bodenlockerung mit dem Sauzahn

Es wird benötigt:

Werkzeug: Kultivator, Sauzahn, Handegge oder Harke, Rechen, Schaufel.

Zubehör: Sammelgefäß für Steine und Unkraut, Transport- oder Schubkarre, Arbeitshandschuhe.

Düngemittel und Bodenhilfsstoffe: reifer Kompost, abgelagerter Mist oder ein anderer organischer Dünger, auf leichten Böden Bentonit, auf schweren Böden Sand, gegebenenfalls Gesteinsmehl und/oder Kalk (nach einer in einem Labor beauftragten Bodenanalyse oder einem im Handel erhältlichen Schnelltest).

Bodenbearbeitung. Lockern, graben, lüften

Die Pflege des Bodens macht einen wichtigen Teil der jährlichen Gartenarbeit aus – ist eine stabile, krümelige Struktur mit ausreichend humosem Anteil doch die Grundlage für Wachstum und Gedeihen der Pflanzen. Lockern, lüften, jäten, die Beete hacken und egalisieren, Kompost oder Dünger unterarbeiten und, bevor eine neue Rabatte angelegt werden kann, auch umgraben: Für jede dieser Tätigkeiten finden Sie in unserem Gartensortiment spezialisierte, funktionsgerecht aus Kohlenstoffstahl oder aus Edelstahl geschmiedete Werkzeuge. Bodenbearbeitung. Lockern, graben, lüften

Bodenverbesserung. Dünger und Pflanzenstärkung

Ein guter Boden ist die Grundlage jeder gärtnerischen Aktivität. Wie wertvoll diese relativ dünne, humushaltige Oberbodenschicht ist, kommt schon in der fast ehrfürchtigen Bezeichnung „Mutterboden“ zum Ausdruck. Zu Recht, denn sie ist die Voraussetzung für die Ansiedlung jeglicher Vegetation: natürlich entstandener wie auch durch Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft kultivierter. Ein Mittel der Bodenpflege ist der maßvolle, bedarfsgerechte Umgang mit Düngemitteln – vorzugsweise organischer, da bei diesen Düngern die Nährstofffreisetzung sukzessive erfolgt und somit die Gefahr der Auswaschung und Belastung des Grundwassers kaum gegeben ist. Bodenverbesserung

Nicht nur für die Entezeit. Transportkarren

Transportmulde 200l

Charakteristisch für die Gartenkarre amerikanischer Bauart ist, daß sie (im Vergleich zur einrädrigen europäischen Schubkarre) mit der großvolumigen Ladefläche auf ihren zwei Rädern problemlos große Ladungen bewältigen kann. In hügeligem, steinigem oder  schwierig zu befahrendem Gelände muß sie nicht ausbalanciert werden, die großen Räder ermöglichen das leichte Überfahren von Kanten und Stufen. An ihrem Transportbügel kann sie geschoben oder – bei voller Beladung bequemer – gezogen werden. Vier Modelle haben wir ausgewählt, die sich im Hinblick auf Materialität und Bauart unterscheiden und verschiedenen Bedürfnissen gerecht werden. Transportkarren

Für jede Jahreszeit. Arbeitsbekleidung für den Garten

Im niedersächsischen Schüttorf ist einer der letzten vollstufig arbeitenden Textilbetriebe in Deutschland beheimatet. Rofa beliefert uns seit eh und je mit robuster Gärtner-Arbeitskleidung – nicht nur für die Übergangszeiten im Frühjahr und im Herbst. Die unempfindlichen Baumwollgewebe sind atmungsaktiv und verfügen über eine gute Feuchtigkeitsaufnahme, die Kleidung sitzt von Anfang an außerordentlich komfortabel. Für den Arbeitsaufenthalt im Garten an kühleren Tagen haben wir Westen und Pullover aus reiner Schurwolle im Sortiment. Bekleidung für den Garten