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Bodenanalyse im Hausgarten

Bodenanalyse im Hausgarten

Grundlage für eine gute Ernte.

Zum erfolgreichen Gärtnern, zur Anlage prächtiger Zier- und ertragreicher Nutzgärten gehört die Kenntnis um die Beschaffenheit des Bodens. Nährstoffgehalte, pH-Wert und Bodenstruktur sind entscheidend für das Wachstum der Pflanzen und können nur gezielt verbessert werden. Während Bodenuntersuchungen im Erwerbsgartenbau gang und gäbe sind (um den höchstmöglichen Ertrag mit geringstmöglichem Aufwand zu erzielen), werden sie in privaten Gärten kaum durchgeführt; hier sind die Böden demzufolge häufig über- oder unterversorgt. Wer aber Zustand und Güte des eigenen Gartenbodens kennt, hat beste Voraussetzungen für die „richtige“ Düngung: Er versorgt die Pflanzen optimal, bewahrt Boden und Grundwasser vor überschüssigen Nährstoffen – und spart Geld.

 

 

Das Labor.

Wir arbeiten mit einem Labor zusammen, das aus dem Umfeld des ökologischen Pflanzenbaus kommt. Es beurteilt den Boden also in sehr umfassendem Sinn hinsichtlich der Bodenphysik (z.B. Verdichtungen, Luft- und Wasserhaushalt, Salzgehalt), der Bodenchemie (z.B. Nährstoff- und Spurenelement-Niveau, Phosphat-Reserve, pH-Wert), der Bodenbiologie (z.B. Humus-Qualität, Phosphor-Verfügbarkeit, Bodenstruktur) sowie der Umwelt (Belastung mit Schwermetallen). Auch basieren die ausgesprochenen Düngeempfehlungen auf einer nachhaltigen und umweltgerechten Bewirtschaftungsweise und greifen, wo immer möglich, auf organische Wirtschafts- (Mist, Kompost) oder Handelsdünger (Hornspäne, Knochenmehl) zurück – und raten gegebenenfalls auch zur Ausbringung von Brennesseljauche oder einer passenden Gründüngungsmischung.

 

Die Messungen.

Die Analyse umfaßt: Humusgehalt, pH-Wert, Kalzium-, Phospor-, Kalium-, Magnesium-, Kupfer-, Eisen-, Manganund Zinkgehalt sowie die biologische Aktivität des Bodens. Aus der ganzheitlichen Betrachtung ergeben sich die sehr ausführlichen und für den Laien gut verständlich geschriebenen Empfehlungen: Welche Düngemittel sollen in welcher Menge wann ausgebracht werden, wie kommen bestimmte Bodenbeschaffenheiten zustande und was ist zur Optimierung zu tun?

 

Die Bodenpflege im Jahreslauf.
Es gibt zwei sinnvolle Termine für eine Bodenanalyse: das Frühjahr und der Herbst. Im Frühjahr ist die Untersuchung hinsichtlich der Düngeplanung für den kommenden Sommer und Herbst wichtig. Aus dem Ergebnis kann eine bedarfsgerechte, kulturbezogene Dünge- und Bodenpflegeempfehlung abgeleitet werden, die auch auf die Kulturen der kommenden Jahre wirkt. Langfristig werden damit Ertragsfähigkeit und Fruchtbarkeit des Bodens erhalten bzw. gesteigert und die Erträge gesichert. Alternativ ist der Herbst möglich, um die Bodenpflege für den Winter (Kalkung) und das kommende Frühjahr zu planen. Ist der pH- Wert zu niedrig und demzufolge eine Kalkung notwendig, sollte diese noch im Spätherbst/Frühwinter ausgebracht werden, damit die Winterniederschläge den Kalk lösen und im Boden verteilen können. Nährstoffe wie Phosphor oder Kalium können dann im Frühjahr gezielt ausgebracht werden.

 

Bodenanalyse Hausgarten

Sie erhalten von uns eine ausführliche Anleitung zur richtigen Probenentnahme, eine fertig adressierte Tüte für die Bodenprobe sowie einen Fragebogen, in dem Sie Angaben zu Nutzung und Düngung Ihres Gartenbodens machen. Bodenprobe und Fragebogen werden von Ihnen direkt an das Labor geschickt; den Ergebnisbericht erhalten Sie mitsamt der Rechnung von uns.

Bodenanalyse Hausgarten 56,00 €