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Erste Blumenaussaaten im Freiland

Erste Blumenaussaat im Freiland

Wenn sich im März der Boden langsam erwärmt und abgetrocknet ist, können im Freiland die ersten Aussaaten vorgenommen werden. Ein gutes Saatbeet darf dazu nach dem Winter nicht mehr tief bearbeitet werden, denn der Boden ist nun gut abgesetzt und hat die nötigen Kapillarröhrchen gebildet, die eine ausreichende Wasserversorgung der Sämlinge und Jungpflanzen aus tieferen Bodenschichten gewährleisten.

Anleitung

Erste Blumenaussaat im Freiland
  • Die Erde mit Kultivator oder Harke nur flach lockern (die oberen 3 bis 5 cm). Wenn nötig mit reifem Kompost aufbessern und mit einem Rechen einebnen. Ist der Düngezustand des Bodens nicht bekannt, sollte eine Bodenanalyse durchgeführt bzw. in Auftrag gegeben werden.
  • Danach mit einem Rechen (mit der umgedrehten, kurzen Seite), Flachschneider oder Jäter Reihen ziehen und zu Rillen vertiefen (Reihenabstand je nach Pflanze 20 bis 25 cm, Rillentiefe 2 bis 5 cm). Möglichst gerade und parallel verlaufende Reihen, die mit Hilfe gespannter Schnüre oder entlang eines Bretts gezogen werden können, erleichtern später das Hacken und Vereinzeln.
  • Den Samen möglichst gleichmäßig verteilen und darauf achten, daß keine Samenkörner über- oder sehr dicht beieinander liegen: Das erspart zum einen die spätere Arbeit des Verziehens, zum anderen entwickeln sich Sämlinge besser, wenn sie genug Platz haben. Sie wachsen in der Regel schneller, sind gesünder und entwickeln ein stärkeres Wurzelsystem. Richtig ausgesät wird, indem die Samen als Prise mit den Fingern gefaßt oder sie vorsichtig (durch Klopfen) aus der Samentüte geschüttelt werden. Sehr feines Saatgut läßt sich leichter aussäen, wenn es mit hellem Sand vermischt wird.
  • Mit Harke oder Rechen vorsichtig lockere Erde über die Saatreihen ziehen und mit dem Werkzeugrücken andrücken. Dies sorgt dafür, daß sich Hohlräume im Boden schließen und der Samen einen guten Bodenkontakt erhält ("Bodenschluß").
  • Die Saatreihen mit dem leeren Samentütchen oder einem Etikett markieren.
  • Bei trockener Witterung muß das Saatbeet nun ständig feucht gehalten werden.
  • Als Schutz vor plötzlichen Kälteeinbrüchen oder anhaltendem Starkregen Vliesmaterial oder einen Pflanztunnel als Abdeckung bereitlegen.

Abhängig von Witterung, Klimazone, Bodenbeschaffenheit und Kleinklima des Gartens können im Laufe des Monats zum Beispiel Mohn oder Malven ausgesät werden.

Beetvorvereitung

Den Boden lockern und Unkraut entfernen

Kompost verteilen

Kompost verteilen

Den Boden vorbereiten

Den Boden einebnen

Sommerblumen im Freiland aussäen

Zu eng stehende Keimlinge vereinzeln

Es wird benötigt:

Saatgut: Gesundes, keimfähiges Saatgut von Blumenarten, die sich für die frühe Aussaat im März eignen.
Werkzeug: Werkzeug zur flachen Bodenlockerung (Kultivator, Rollkultivator, Flachschneider, Harke oder Handegge), Rechen, Schaufel.
Zubehör: Pflanzschnur, Etiketten, Transport- oder Schubkarre, gegebenenfalls Vliesmaterial oder mobiler Pflanztunnel, feuchtebeständige Arbeitshandschuhe.

Gartenhäuser. Modular und variabel

Anforderungen an Gartenhäuser können unterschiedlicher nicht sein. Sucht der eine Stauraum für sein Gartengerät, will der andere ein Refugium zur Erholung, der dritte hingegen darin schon in der Frühsaison seine Stecklinge pflegen. Oder alles zugleich. Unser Modell aus Wellblech folgt praktischen Konstruktionsprinzipien und stellt vor allem jenen Käufer zufrieden, der seine Werkzeuge und das Kaminholz witterungsfest einlagern möchte. Durch seine modulare Gestaltung läßt sich das Gartenhaus Wellblech gar zu einem veritablen Gartenhangar vergrößern. Falls Sie ihren Gerätefuhrpark einmal erweitern möchten, setzt Ihnen dieses Modell keine Grenzen. Gartenhäuser

Bodenbearbeitung. Lockern, graben, lüften

Die Pflege des Bodens macht einen wichtigen Teil der jährlichen Gartenarbeit aus – ist eine stabile, krümelige Struktur mit ausreichend humosem Anteil doch die Grundlage für Wachstum und Gedeihen der Pflanzen. Lockern, lüften, jäten, die Beete hacken und egalisieren, Kompost oder Dünger unterarbeiten und, bevor eine neue Rabatte angelegt werden kann, auch umgraben: Für jede dieser Tätigkeiten finden Sie in unserem Gartensortiment spezialisierte, funktionsgerecht aus Kohlenstoffstahl oder aus Edelstahl geschmiedete Werkzeuge. Bodenbearbeitung. Lockern, graben, lüften

Bodenverbesserung. Dünger und Pflanzenstärkung

Ein guter Boden ist die Grundlage jeder gärtnerischen Aktivität. Wie wertvoll diese relativ dünne, humushaltige Oberbodenschicht ist, kommt schon in der fast ehrfürchtigen Bezeichnung „Mutterboden“ zum Ausdruck. Zu Recht, denn sie ist die Voraussetzung für die Ansiedlung jeglicher Vegetation: natürlich entstandener wie auch durch Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft kultivierter. Ein Mittel der Bodenpflege ist der maßvolle, bedarfsgerechte Umgang mit Düngemitteln – vorzugsweise organischer, da bei diesen Düngern die Nährstofffreisetzung sukzessive erfolgt und somit die Gefahr der Auswaschung und Belastung des Grundwassers kaum gegeben ist. Bodenverbesserung

Bodenanalyse

Nährstoffgehalte, pH-Wert und Bodenstruktur sind entscheidend für das Wachstum der Pflanzen und können nur gezielt verbessert werden. Während Bodenuntersuchungen im Erwerbsgartenbau gang und gäbe sind (um den höchstmöglichen Ertrag mit geringstmöglichem Aufwand zu erzielen), werden sie in privaten Gärten kaum durchgeführt. Aus der ganzheitlichen Betrachtung einer Laboruntersuchung ergeben sich die sehr ausführlichen und für den Laien gut verständlich geschriebenen Empfehlungen: Welche Düngemittel sollen in welcher Menge wann ausgebracht werden, wie kommen bestimmte Bodenbeschaffenheiten zustande und was ist zur Optimierung zu tun?
Bodenanalyse