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Bertl Arbeitsstiefel Juchtenleder

Schuh-Bertl

Braun


Bestellnummer:  69146

Preis:  350,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Obermaterial vollnarbiges Schweizer Gallusser Rindleder (Juchten), Lederstärke 2,5–3 mm. Vorderkappe mit Kalbleder gefüttert. Brandsohle Rindleder, vegetabil gegerbt. Ausballmasse aus Filz, Zwischensohle aus Gummi. Brandsohle Rindleder, vegetabil gegerbt. Profilierte Gummilaufsohle aus deutscher Fertigung. 3 Hakenpaare, 2 Ösenpaare, sämtlich doppelt vernietet. Schnürsenkel aus 100% Baumwolle.
Die Größe des Schuhs sollte so gewählt werden, daß er 1–1,5 cm länger ist als der Fuß. Wenn sich der Fuß dann beim Abrollen streckt, hat er genügend Platz, und die Zehen stoßen nicht an die feste Vorderkappe.

Allgemeine Informationen

Monumentales Schuhwerk. Der Juchtenstiefel vom Schuh-Bertl.

Haltbarkeit über ein normales Schuhleben hinaus steht beim Schuh-Bertl in München an vorderster Stelle. Unser Juchtenstiefel belegt dies eindrucksvoll: Dieses Monument von einem Schuh, ein nahezu unverwüstlicher, seit Jahrzehnten in der Praxis bewährter Arbeitsstiefel, steht wie ein erratischer Block unter seinesgleichen. Abgeleitet von einem seit den 1920er Jahren getragenen Arbeitsschuh, wird er auf einem haferlförmigen Leisten gearbeitet – vorne gerade und recht hoch, mit Platz für die Zehen. Bertl verwendet ausschließlich asymmetrische Leisten, dies entspricht der natürlichen Lage der Zehen und gewährleistet angemessenen Halt ohne Druck.

Das Leder: dicker Gallusser Juchten.

Das Leder ist ein selten gewordenes, derbes Gallusser Leder, auch Bergschuhleder oder Juchten genannt. Dieses aus der Haut von Schweizer Bergkühen gewonnene Fettleder zeigt am Schaft unseres Stiefels mit der offenporigen Fleischseite nach außen. Es ist mit Fett und Wachs versiegelt, was das Gallusser Juchten außerordentlich reißfest, unempfindlich und nahezu wasserdicht macht. Leichte Kratzer oder Striemen, wie sie im Gebrauch immer wieder einmal entstehen können, lassen sich einfach zureiben oder durch leichtes Einfetten beseitigen.

Echt Zwiegenäht. Ohne Rahmen.

Die beim Bertl gepflegte Zwienahttechnik wurde vor rund 200 Jahren für die unter extremen Bedingungen ihrem Tagwerk nachgehenden Bergbauern und Waldarbeiter entwickelt. Die Brandsohle wird dabei zunächst mit dem Oberleder und dem Futter mit der sogenannten Einstechnaht zusammengenäht. Anschließend wird das Oberleder nach außen umgelegt und durch eine zweite Naht mit der Gummizwischensohle vernäht. Es ist somit zweifach mit dem Schuhboden vernäht, eben „zwiegenäht“, was den Schuh besonders stabil macht. An der verstärkten Fersenkappe sind Nahtrillen ins Leder eingestanzt, welche die Nähte weitgehend aufnehmen und so zusätzlich schützen.

Allgemeine Informationen

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