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Bausatz Sextant


Bestellnummer:  63983

Preis:  22,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Vollkommen funktionstüchtig, verblüffend exakt und dabei überaus preiswert ist der folgende Sextanten-Bausatz aus dem Astromedia-Verlag in Würzburg. Obgleich aus vorgestanztem Karton gefertigt, braucht er den Vergleich mit einem „professionellen“ Gerät keineswegs zu scheuen.

Vorgestanzter Kartonbausatz mit Golddruck, 2 Edelstahl-Brillantspiegel und Sonnenlichtfilter. Maße zusammengebaut: Höhe 22,5 cm, Breite 18,5 cm. Gewicht 75 g. Lieferung mit ausführlicher Bau- und Bedienungsanleitung. Ab 14 Jahre.

Allgemeine Informationen

Nicht nur für Seeleute. Der Sextant.

Wer sich an Land ohne elektronische Helfer orientieren möchte, greift gewöhnlich zum Peilkompaß. Doch auch wer sich aufs Wasser begibt, will wissen, wo er sich befindet. Und spätestens wenn die letzten Landmarken hinter dem Horizont – der Kimm, wie der Seemann sagt – verschwunden sind, nützt der Kompaß allein nicht mehr viel. Auch für diese Art der Standortbestimmung sind heute natürlich vollautomatische, elektronische Hilfsmittel im Einsatz. Mehr Spaß bereitet es allerdings, wie zu Zeiten der Segelschiffe einen Sextanten zur Hand zu nehmen und die eigene Position selbst zu ermitteln. Dies ist einfacher, als es zunächst scheint: Der Sextant mißt den Winkel zwischen dem Horizont und einem Gestirn. (Bei Sonne und Mond wird zwischen Ober- und Unterrand unterschieden, bei Planeten und Fixsternen nicht, da diese ohnehin nur als Punkt am Himmel erscheinen.) Bei der Messung sorgen zwei Spiegel dafür, daß man auf einen Blick und gleichzeitig sowohl den Horizont als auch das angepeilte Gestirn sieht. Einer davon, der Indexspiegel, ist drehbar gelagert. Mit ihm richtet man Horizont und Gestirn gegeneinander aus, so daß man anschließend den Winkel zwischen den beiden ablesen kann. Um das Auge beim Blick in die Sonne nicht zu schädigen, ist der Sextant mit einem Sonnenlichtfilter ausgestattet. (In früheren Zeiten gab es diese Filter nicht, weshalb viele Navigatoren und Kapitäne auf einem Auge blind wurden und die berühmte Augenklappe trugen.) Mit dem Sextanten läßt sich aber längst nicht nur die eigene Position auf See ermitteln. So lassen sich bei bekannter Entfernung die Höhen von Bergen oder Gebäuden bestimmen oder umgekehrt bei bekannten Höhen die Entfernung zu den Objekten ausrechnen – mit wenigen Schritten über die noch aus der Schulzeit bekannten Winkelfunktionen. Schließlich läßt sich mit einem Sextanten eine Kreuzpeilung sogar exakter durchführen als mit einem Peilkompaß, weshalb er früher auch in der Landvermessung eingesetzt wurde. Wer sich näher mit diesem faszinierenden Gerät beschäftigen möchte, wird sich bald einen Sextanten für eigene Messungen zulegen wollen.