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Bausatz Pseudoskop


Bestellnummer:  40919

Preis:  14,90 €

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Produktinformation

Kartonbausatz mit je 2 Spiegeln aus Glas bzw. Acrylglas. H 8,5 x B 28,5 x T 12 cm.

Allgemeine Informationen

Neue Sicht auf alte Dinge.

Der Kartonbausatz gibt Gelegenheit, sich mit einem verbesserten (nämlich auf verschiedene Entfernungen einstellbaren) Pseudoskop auf Experimente mit der eigenen Sicht der Dinge einzulassen: Einerseits werden Pflanzenäste, Regale und Wandlampen durch die Wände gedrückt, verformen sich Kugellampen zu Halbhöhlen und schweben Vitrinenstücke als Negativformen vor der Tür im freien Raum. Andererseits bleiben Gesichter wie sie sind, weil das Gehirn sich da kein X für ein U vormachen läßt. Und das wiederum beweist, daß dieses räumliche Sehen kein rein mechanischer Vorgang ist. Wenn man sich auf eine philosophische Betrachtung des Sehens einläßt, erlaubt das Pseudoskop auch eine erfrischend neue Sicht auf althergebrachte Dinge: Was bisher wichtig war und vorne stand, fällt nun in den Hintergrund zurück, aus dem Übersehenes nach vorne drängt. Der ganze Raumeindruck stülpt sich um, ähnlich wie in einigen Bildern von M. C. Escher. Orientierung wird zur Ansichtssache. Im Grunde kann man damit auch dem Leibnizschen Perspektivismus, demzufolge die Wirklichkeit von Standpunkt und Eigenschaften des Betrachters abhängig ist, ein schlagendes Argument liefern. Allemal erzeugt das Pseudoskop aber bei all denen, die plastisch zu sehen imstande sind, einen erstaunlichen Effekt, der nicht so schnell seinen Reiz verliert.

Verkehrte Welt. Das Pseudoskop.

„Die Welt ist so, wie man sie sieht.“ Redensarten wie diese verweisen darauf, daß ein ganzer Teil der Wirklichkeit von unserer Sichtweise abhängig ist. Was uns nahesteht oder fernliegt, wie uns die Umgebung vorkommt und wie wir dann auf sie reagieren, entscheidet sich in der Seele.
Das Pseudoskop, etwa 180 Jahre alte Errungenschaft einer Forscherzeit, die ihre Erkenntnisse noch aus dem Verändern von Grundbedingungen bezog, vertauscht die Bilder, die von den Augen gesehen und vom Gehirn zu einem plastischen Bild verschmolzen werden. Damit bewies der Engländer Charles Wheatstone die Grundlagen des stereoskopischen Sehens und entwickelte auch das Stereoskop, das weit über die Gründerzeit hinaus als optisches Unterhaltungsgerät Furore machte. Das Thema erwies sich seither aber als spannender als zunächst angenommen: Der 3D-Effekt entsteht auf höchst komplexe, tatsächlich in der Psyche zu verortende Weise.

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