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Baumsägen. Von wegen nur Sägen, Fachwerkzeug für Spezialisten

Noch vor einigen Jahren galten die hervorragenden Eigenschaften neuartiger Sägeblätter als wesentliches Unterscheidungsmerkmal: Geschränkte Zahnung, Arbeiten auf Zug, konisch verjüngtes Blatt und impulsgehärtete Spitzen sorgten für einen vorher nicht gekannten Schnitt. Inzwischen haben fast alle guten Sägen diese Eigenschaften – sie variieren jedoch in Größe und Form und empfehlen sich damit für ganz unterschiedliche Einsatzzwecke.

Sägen

Welches Modell Sie wählen, hängt also vor allem davon ab, welche Sägearbeiten in Ihrem Garten schwerpunktmäßig anfallen. Das können Arbeiten in mittlerer und großer Höhe in Baumkronen sein oder das Schneiden von Hecken oder Sträuchern. Auch für das Zerkleinern von Schnittgut ist häufig eine Säge notwendig. Weil generell alle Schneidarbeiten nur bei idealer Handhaltung ermüdungsarm vonstatten gehen, sind für diese verschiedenen Aufgaben jeweils die am besten angepaßten Werkzeuge ideal. Das zeigt sich in der Gestaltung des Griffs, aber auch in der Möglichkeit, den Winkel zwischen Griff und Sägeblatt zu verstellen.

Teleskopstange Alumiunium

Zwei unserer Sägen haben einen sehr langen Griff, eine davon durch die Kombination mit einer Teleskopstange, mit der vom Boden aus mühelos bis in sechs Meter Höhe gearbeitet werden kann.

Eine Alternative stellt die japanische Säge mit langem Holzgriff dar, die mit ihrem geringen Gewicht und den guten Verstellmöglichkeiten ein längeres ermüdungsfreies Arbeiten erlaubt. Sehr zweckmäßig ist auch unser kleinstes Modell: eine Klappsäge. Sie paßt in jede Hosentasche und kann auch zwischen verwinkelten, eng stehenden Ästen sauber angesetzt werden. Die zwei Universalisten in unserem Programm unterscheiden sich deutlich hinsichtlich der Griffgestaltung. Die klassische Astsäge ist ein in Japan weitverbreitetes Modell mit ergonomischem Griff, der ein sicheres und festes Zupacken erlaubt und für die meisten Arbeiten gut geeignet ist.

Die Baumsäge Arborist wurde in Zusammenarbeit mit Baumpflegern entwickelt und hat einen Griff, der für bestimmte Arbeitsstellungen der Arboristen optimiert wurde. Zu beiden Sägen gibt es praktische Holster, in denen sie sicher transportiert werden können und zur Hand sind, wenn man sie braucht.

Teleskopstange Alumiunium

Astsäge Teleskopsystem.

Das Sägeblatt aus hartverchromtem Kohlenstoffstahl ist mit dreifach geschliffenen Zähnen und impulsgehärteter Spitze ausgestattet (zu erkennen an der dunklen Einfärbung) – um an der Stelle die Lebensdauer des Blattes weiter zu erhöhen, die auf Dauer der stärksten Belastung ausgesetzt ist. Mit Hilfe des Astabstoßers kann vor dem Sägen die Rinde des zu kappenden Astes von unten eingekerbt werden, um zu verhindern, daß die Rinde dort ausreißt und somit eine größere Wundfläche entsteht als nötig (und damit ein Einfallstor für Pilze und Bakterien). Der Zughaken dient dazu, bereits abgesägte Äste, die sich vielleicht in der Baumkrone verkantet haben, zu entfernen.

 

Astsäge für Teleskopsystem

Hartverchromtes Sägeblatt aus Kohlenstoffstahl mit 3fach geschliffenen, impulsgehärteten Zähnen. Tülle aus pulverbeschichtetem Präzisionsrohr. Holster mit Kunststoffeinsatz und Gürtelschlaufe. Mit Astabstoßer und Zughaken. Sägeblatt Länge 32,5 cm, Gesamtlänge 49,5 cm. Gewicht 290 g. Lieferung ohne Teleskopstange.

68,00 

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Für jeden Schnitt die richtige Haltung. Baumsäge Arborist.

Die Innovation dieser Säge liegt im Griff, während das Sägeblatt aufgrund seiner bereits idealen Eigenschaften kaum zu verbessern war: Es verfügt über geschränkte, hochscharfe Zähne, die jedes Astmaterial glatt durchtrennen. Die Gestaltung des Griffs beruht auf Wünschen der sogenannten Arboristen; jener Berufsgruppe also, die ganze Arbeitstage mit der Kronenpflege großer Bäume verbringt. Der Griff sollte dafür nicht nur ergonomisch geformt sein, sondern auch viele verschiedene Sägestellungen ermöglichen, ohne daß das Werkzeug dafür unnatürlich und ermüdend gehalten werden muß – sondern im Gegenteil jeder Ast mit optimaler Kraft und allem notwendigen Gefühl abgesägt werden kann. Wesentlich trägt dazu das im Griff angebrachte Loch bei: Steckt man den Zeigefinger hindurch, wird die Kraft aus dem Oberarmmuskel besser genutzt, und bei feinerem Schnittgut mag dies dafür sorgen, daß die Säge so gefühlvoll wie ein Schreibgerät geführt werden kann.

Baumsäge Arborist

Wesentlich trägt dazu das im Griff angebrachte Loch bei: Steckt man den Zeigefinger hindurch, wird die Kraft aus dem Oberarmmuskel besser genutzt, und bei feinerem Schnittgut mag dies dafür sorgen, daß die Säge so gefühlvoll wie ein Schreibgerät geführt werden kann. Sägt man einen Ast von unten her, ermöglicht der hindurchgreifende Zeigefinger eine sicherere Handhabung ohne Verdrehen des Handgelenks. Und ohne Nutzung des Grifflochs läßt sich der Griff kraftvoll packen, wenn höchstmöglicher Arbeitsdruck vonnöten ist.

Sägeblatt aus Kohlenstoffstahl, hartverchromt. Griff aus Birkenschichtholz, geölt. Blattlänge 33 cm, Gesamtlänge 54 cm. Gewicht 280 g.

74,00 

 

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Französisches Modell. Opinel Kappsäge.

Dies ist die handlichste Säge aus unserem Programm, denn das kurze, scharfe Blatt läßt sich – wie bei einem Taschenmesser – einklappen. Die Säge wird bei Opinel, dem französischen Spezialisten für gute, dennoch preiswerte Schneidwerkzeuge, gefertigt – typischerweise mit dem einfachen, aber zuverlässige Blockiersystem: Ein Ring am Ende des Griffs wird bis zum Anschlag gedreht und arretiert die ausgeklappte Klinge.

Opinel Klappsäge
Opinel Klappsäge

Sägt auf Zug. Sägeblatt Edelstahl rostfrei. Drehring Stahl. Griff Buchenholz, matt lackiert. Blattlänge 12 cm, Grifflänge 16,5 cm. Gewicht 110 g.

27,50 

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Japanische Zuverlässigkeit.

Sie sägt so glatt, wie ein Messer schneidet, und hinterläßt dabei möglichst kleine und saubere Wundflächen – Schaderreger haben es also schwer, ins Holz einzudringen. Das Blatt der japanischen Baumsäge aus Kohlenstoffstahl ist konisch geschliffen und sein Querschnitt auf einen sauberen Abschnitt hin optimiert. Es verkantet daher nicht, und die geschränkten, einzeln gehärteten Zähne gleiten mit minimalem Widerstand durch den Ast. Mit ihrem geringen Gewicht ermöglicht die Säge zudem ein kontrolliertes, vor allem ermüdungsarmes Arbeiten. Wie alle japanischen Sägen arbeitet auch diese auf Zug und darf nur auf Zug belastet werden.

Japanische Baumsäge

Sägeblatt aus wärmebehandeltem Kohlenstoffstahl, Griff aus Buchenholz. Blattlänge 27 cm, Gesamtlänge 43 cm. Gewicht 130 g. Lieferung in einem Gürtelholster aus Buchenholz.


49,00 

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Sommerschnitt bei Süßkirsche

Sommerschnitt bei Süßkirschen

Während oder direkt nach der Ernte ist ein guter Schnittzeitpunkt für Süßkirschen. Jetzt lassen sich die Bäume gut auslichten und in Höhe und Breite begrenzen. Zudem erfolgt die Wundheilung im Sommer rasch, so daß die Bäume durch den Schnitt keinen Schaden nehmen. Eine Süßkirsche muß nicht jährlich geschnitten werden. Süßkirschen nicht im Winter schneiden. Sie vertragen einen Schnitt in der kalten Jahreszeit schlechter als andere Arten, weil dann bei der Süßkirsche keine Wundheilung einsetzt, Schaderreger eindringen können oder „Gummifluß“ (eine physiologische Störung, die zur Schwächung des Baumes führt) entsteht.
Sommerschnitt bei Süßkirsche