Warenkorb

Überwinterte Balkonpflanzen pflegen

Überwinterte Balkonpflanzen pflegen

Balkonpflanzen wie Geranien, Fuchsien oder Wandelröschen, die im Haus überwintert haben, bedürfen nun einer besonderen Pflege, um gut in die neue Saison zu starten.

Anleitung

Pflanzen umtopfen
  • Damit sich kräftige neue Triebe entwickeln können, die vorjährigen Triebe mit Schere oder Messer stark einkürzen und eingetrocknete sowie beschädigte Triebe ganz entfernen.
  • In diesem Zuge auch noch einmal gründlich auf den Befall mit Krankheiten oder Schädlingen kontrollieren und befallene Pflanzenteile ebenfalls entfernen.
  • In frische Erde umtopfen, denn die Nährstoffe sind nun verbraucht und die Struktur des Substrats nicht mehr optimal. Die Pflanzen dazu aus dem Topf nehmen, den Ballen kräftig ausschütteln und die Wurzeln etwas einkürzen.
  • Stark verfilzte und verfestigte Ballen mit einem Messer anritzen und gegebenenfalls auch den unteren Teil ganz abschneiden, um die Wurzeln zu verjüngen und zu neuem Wachstum anzuregen.
  • Die Pflanze wieder einsetzen; in der Regel in denselben Topf. Nur bei sehr starkem Zuwachs einen größeren Topf wählen. Mit neuem Substrat auffüllen und dabei sorgfältig die Hohlräume zwischen Ballen und Topfwand schließen.
  • Nur sehr gutes Substrat von hoher Qualität wählen. Ein guter Anhaltspunkt ist hier tatsächlich der Preis: Günstige Blumenerde schneidet in Vergleichstests fast immer schlecht ab; sie kommt oft aus schlecht trennenden Kompostieranlagen und enthält dann unerwünschte Rückstände. Außerdem ist ihre Speicherkapazität für Wasser schlechter als bei hochwertiger Erde. Die Erde sollte mit einem guten organischen Dünger oder einem mineralischen Depotdünger versehen sein. Aus Gründen des Umweltschutzes sollte außerdem darauf geachtet werden, daß sie nur wenig oder besser gar keinen Torf enthält.
  • Bei frostfreiem Wetter können die Pflanzen nun auch schon nach draußen gestellt werden. Dabei zunächst einen vor Wind und direkter Sonneneinstrahlung geschützten Platz wählen, damit der frische Austrieb keinen Schaden nimmt.

Es wird benötigt:

Werkzeug: scharfe Blumenschere oder scharfes Gärtnermesser, Umpflanzmesser bei stark durchwurzelten Ballen.

Zubehör: gegebenenfalls etwas größere Töpfe als die bisherigen, Sammelgefäß für Schnittgut.

Erde und Düngemittel: gute, strukturstabile Blumenerde, gegebenenfalls mineralischer Depotdünger oder organischer Blumendünger.

Weitere Utensilien

Vom Long Tom bis zum Eichenkübel. Pflanzgefäße

Bei der Wahl des passenden Pflanzgefäßes gilt es, einige Dinge zu beachten. Zunächst kommt es darauf an, welche Pflanze hineingesetzt werden soll – Rosen zum Beispiel wurzeln stärker in die Tiefe als in die Breite und benötigen daher hohe, eher schlanke Gefäße. Ein weiteres Kriterium ist der Standort: Bei Gefäßen für draußen sollte man generell auf dauerhaft frostfestes Material achten, bei solchen aus Metall auch auf Rostschutz, und Holzgefäße sollten aus dauerhaften, heimischen Hölzern gemacht sein. In unserem Sortiment finden Sie Töpfe, Kübel und Kästen in den verschiedensten Größen und Materialien.
Pflanzgefäße

Der Balkon. Städtischer Ersatzgarten

Wer einen Balkon hat, so einfach ist es architekturhistorisch, der ist ein Herrscher. Von der Antike bis ins 19. Jahrhundert war der angebaute oder organisch aus der Gebäudekonstruktion ragende Luxus vor allem dies: Zeichen politischer und wirtschaftlicher Macht und nicht zuletzt der Ort, an dem der Besitzer weit ausladender Latifundien seinen Herrschaftsanspruch repräsentativ geltend machte. Neben Pflanzen für den Balkon – Kräutern und Sämereien, die im Frühjahr gepflanzt und ausgebracht werden können – stellen wir Ihnen hier Möbel und Utensilien aus unserem Gartensortiment vor, die alle so dimensioniert sind, dass sie auf kleinem Raum einen Platz finden. Balkon

Gärtnern ohne Torf. Naturlandschaft erhalten

Jedes Stück Torf war einst ein Stück Moor. Er bildet sich nämlich nur dort, wo durch eine ständige Übersättigung mit Wasser und dem damit einhergehenden Sauerstoffmangel die Zersetzung abgestorbener Pflanzenteile nicht vollständig ablaufen kann. Dieser Prozeß läuft sehr langsam ab; eine Torfschicht wächst pro Jahr nur um etwa einen Millimeter. Mit der Entnahme eines Kubikmeters Torf wird also das Ergebnis einer etwa 1.000 Jahre währenden Entwicklung unwiederbringlich zerstört.

Gärtnern ohne Torf