Dabei war der Beginn der Unternehmung von einigen Herausforderungen geprägt: Der Ausbruch des Krieges hatte dem Anfang gleich wieder ein Ende gemacht, Materialknappheit und Rationierung zwangen dazu, den Betrieb einige Jahre stillzulegen.Bereits in den 1960er Jahren kam man dann aber dazu, eine hauseigene Färberei in den Betrieb zu integrieren, um alle Vorgänge der Konfektion unter dem eigenen Dach zu haben, von der Fertigung der Stoffe bis hin zur Qualitätskontrolle. 1970 gelangten die ersten größeren Kollektionen von Armor lux auf den Markt, Matrosenshirts und Wäsche wurden weitere Kleidungsstücke zur Seite gestellt – Kleider, Hosen und Pullover, auch Hüte, Mützen und Schals, zumeist im maritimen Stil. Heute zählen auch Uniformen zum Repertoire der Firma, die französischen Polizisten und ihre Kollegen von der Post werden bei Armor lux in Quimper eingekleidet, ebenso zum Beispiel die Angestellten der Pariser Flughäfen und der Staatsbahn SNCF.
Wir schätzen an den bretonischen Kleidungsstücken die schlichten und bequemen Schnitte, die klassischen Farben und die seit Jahren verläßliche Qualität in Material und Verarbeitung. Feine ägyptische Baumwolle, ring-
gesponnen und von hoher Garnqualität, wird dort verstrickt.
Vor dem Nähen wird das Gewirk gerichtet – ein aufwendiges Ver-
fahren, das das Eindrehen der konfektionierten Ware nach der Wäsche verhindert; ein Shirt oder ein Baumwollpullover, ein Strick-
kleid oder Schlafanzug werden auch nach dutzenden Runden in der Waschmaschine nicht aus der Form gehen.
Weich und anschmiegsam sind die etwas schwereren Interlock-Qualitäten, leger ist der Baumwolljersey. Gerade in der wärmeren Jahreszeit sehr angenehm zu tragen ist auch der Frottee von Armor lux, der luftdurchlässig und klimatisierend ist und – dank der durch die Schlingengarne vergrößerten Oberfläche – viel Feuchtigkeit aufnehmen kann.
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