Armbanduhren: Handgefertigt von Nomos in Glashütte

Nomos Metro

Die 1991 in Glashütte wiedergegründete Glashütter Uhrenmarke Nomos machte rasch von sich reden: mit Entwürfen, die von den Ideen des Deutschen Werkbundes – Qualität durch den Einsatz moderner Produktionsmittel erschwinglich machen, und durch gute Gestaltung die Lebensdauer der Produkte von Mode und Zeitgeschmack abkoppeln – sowie des Bauhauses („Die Form folgt der Funktion.“) inspiriert waren. Griff man in den Anfangstagen beim Bau der Uhren noch auf bewährte Schweizer Kaliber zurück, die man im eigenen Betrieb veredelte, kann man sich heute mit Fug und Recht Uhrenmanufaktur nennen. Schließlich verwendet Nomos seit einigen Jahren ausschließlich selbstentwickelte Glashütter Manufaktur-Handaufzugswerke, die nahezu vollständig aus in Glashütte gefertigten Einzelteilen bestehen.

Mit eigener Hemmung auf neuen Wegen.

Verknappung als Impuls.

So lobenswert die Renaissance der mechanischen Armbanduhr auch ist, in ihrer Folge hat die starke Nachfrage in den vergangenen Jahren zu einem veritablen Engpaß geführt. Die Hemmungsbaugruppe, bestehend aus Unruh und Unruhspirale, Ankerrad und Anker, das Herz eines jeden mechanischen Werkes und maßgeblich für die Ganggenauigkeit der Uhr, wurde bis dato einzig von der Swatch-Konzerntochter Nivarox gefertigt. Nach strenggehütetem Rezept hat dieser Schweizer Hersteller für die gesamte Uhrenwelt produziert – und plant nunmehr, seine Lieferungen auf konzerneigene Betriebe zu beschränken, was der Branche einiges Kopfzerbrechen bereitet. Gleichwertiger Ersatz ist nicht in Sicht – außer bei Nomos Glashütte. Dort hatte man sich schon kurz nach der Wende entschlossen, der Kalamität dieser Abhängigkeit zu entkommen und alle Werke komplett selbst zu fertigen. Dazu schlug man einen Weg ein, der viel Geld und Energie kostete, sich jetzt jedoch ausgezahlt hat. Die Sachsen bauen nun nicht nur das Werk an sich, sondern zudem dessen Hemmung, auch Assortiment und bei Nomos Glashütte Swing-System genannt.

Nomos Metro

Beschwingter Durchbruch.

Ein Quantensprung auf dem Weg in diese Unabhängigkeit – von manchen als waschechte Sensation bezeichnet – ist dieses Swing-System also, das Nomos Glashütte entwickelt, zur Serien-
reife gebracht und unlängst der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Der Weg dorthin war durchaus steinig, und nicht umsonst haben bisher selbst Uhrenhersteller, die eigene Werke bauen, einen Bogen um die diffizile Hemmungsbau-
gruppe gemacht: Die wenigen Experten auf diesem Gebiet hüten ihr Wissen, das in weiten Teilen empirisch erworben wurde, wie ihren Augapfel, und einschlägige Fachliteratur gibt es ebenso wenig.

Nomos Glashütte mußte diese Herausforderung komplett in Eigenregie meistern. Wissenschaftliche Unterstützung suchte und fand man in der Technischen Universität Dresden und dem Fraunhofer-Institut. Schritt für Schritt näherte man sich so dem Ziel der eigenen Hemmungsbaugruppe – über einen Zeitraum von sieben Jahren. Die Hemmung wurde dazu auf mathematischem Weg vollständig neu berechnet. Allein die Konstruktion von Ankerrad und Anker ist eine hohe Kunst, die spezielle Maschinen, Präzisionswerkzeuge und entsprechend versierte Mitarbeiter verlangt: Alle Zähne des Rades und die Beinchen des Ankers müssen aufs My, also den Mikrometer, exakt gefertigt werden. Nomos Glashütte zählt zu den wenigen Unternehmen, die die technischen Voraussetzungen mitbringen, solche auch auf Tausendstel-Gramm-Ebene ablaufenden Fertigungs- und vor allem Kalibrierungsarbeiten im eigenen Haus durchzuführen. Fast alle Teile des Swing-Systems produziert Nomos Glashütte selbst oder läßt diese nach eigenen Berechnungen fertigen. Auch die besonders schwierige Zusammenführung zur gesamten Baugruppe geschieht im eigenen Haus, ebenso das Wuchten der Unruh und das Zuordnen der hauchfeinen temperaturgebläuten Spiralen zum Unruhreif.

 

Erstmals in Serie verbaut. Das Swing-System.

Verbaut wurde das neue Swing-System von Nomos Glashütte erstmals in der „Metro“. Dieses neue Modell der 1990 in Glashütte gegründeten Uhrenmanufaktur steht ganz in der Tradition der anderen Nomos-Uhren, die von den Ideen des Deutschen Werkbundes durchdrungen sind: beste Qualität durch die Kombination von Handarbeit und Hochtechnologie und obendrein gute Gestaltung. Dieser Dreiklang und das Festhalten am Bauhaus-Grundsatz („Die Form folgt der Funktion“) sind es, die die Lebensdauer der Produkte von Mode und Zeitgeschmack abkoppeln.

Nomos Metro

Technisch und gestalterisch neu. Nomos Metro.

Das Swing-System ist in der Nomos Metro nicht nur verbaut, sondern auch sichtbar: Der Saphirglasboden gewährt freien Blick auf das Werk, dessen rhodinierte Oberflächen mit dem Glashütter Streifenschliff, der Nomos-Perlage und dem Glashütter Sonnenschliff verziert sind.

Die Metro hat zudem die patentierte Nomos-Gangreserveanzeige. Neben dieser sind eine dezentrale Sekunde und eine – ebenfalls patentierte – Datumsanzeige auf dem Zifferblatt zufinden. Die spitz zulaufenden Stunden- und Minutenzeiger sind exakt auf die feinen, punktförmigen Indizes abgestimmt. Die schmale Krone ist mit einem haptisch angenehmen, dem Werkzeugbau entlehnten Punktrelief ausgestattet.

Gestaltet hat die Metro der Produktdesigner Mark Braun, dessen funktionale, von einer Vorliebe für skandinavisches Design beeinflußte Entwürfe – darunter die Obstbrandflaschen der Stählemühle – keine kurzfristigen Trends bedienen, sondern auf Langlebigkeit zielen. Nach dem Klassiker Tangente könnte nun auch die Metro mit ihrem schnörkellosen, urbanen Erscheinungsbild diesen Status erreichen.

Nomos MetroNomos MetroNomos MetroNomos Metro

Gestaltet hat die Metro der Produktdesigner Mark Braun, dessen funktionale, von einer Vorliebe für skandinavisches Design beeinflußte Entwürfe – darunter die Obstbrandflaschen der Stählemühle – keine kurzfristigen Trends bedienen, sondern auf Langlebigkeit zielen. Nach dem Klassiker Tangente könnte nun auch die Metro mit ihrem schnörkellosen, urbanen Erscheinungsbild diesen Status erreichen.

Handaufzugkaliber DUW 4401 (mit Datums- und Gangreserveanzeige), 23 Steine, 42 Stunden Gangreserve. Dezentrale Sekunde. Zifferblatt galvanisiert, weiß versilbert, Stunden- und Minutenzeiger Stahl, schwarz oxidiert, Sekundenzeiger rot lackiert. Gewölbte Saphirglasabdeckung. Gehäuse polierter Edelstahl mit Saphirglasboden.

Gehäusehöhe 7,7 mm, Ø 37 mm. Druckfest bis 3 bar. Schwarzes Cordovan-Lederarmband abgesteppt, Breite 18 mm. Gewicht mit Armband 45 g.

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Die Tangente. Ein moderner Klassiker.

Die Tangente ist ein Nomos-Entwurf, der bereits unmittelbar nach dem Erscheinen der Armbanduhr zu Beginn der 1990er Jahre als gestalterisch großer Wurf Furore machte. Das flache Gehäuse und das Zifferblatt gehen auf Glashütter Entwürfe aus den 1920er Jahren zurück und zeigen eindrucksvoll, wessen ein unangestrengt-pragmatischer Minimalismus früher einmal fähig war. Vor Jahren, als wir die Armbanduhr zum ersten Mal anboten, mochten wir uns nicht dazu hinreißen lassen, die seinerzeit noch relativ neue Tangente als Klassiker zu bezeichnen – eingedenk des geflügelten Wortes von Sloterdijk, daß Klassiker nur solche Hervorbringungen menschlichen Geistes sind, die „ihre Kritiker überleben“.

Nomos Tangente Stahlboden

So weit ist es auch heute noch nicht, aber die Vielzahl nachempfundener Armbanduhren deutet an, daß sie auf dem besten Weg ist, ein Klassiker zu werden. Wir bringen die Tangente ohne Datumsanzeige und mit Stahlboden. In jedes Uhrwerk ist eine fortlaufende Seriennummer sowie die griechische Kaliberbezeichnung („a“ für das Handaufzugswerk ohne Datum) eingraviert.

Handaufzugwerk Nomos a (ohne Datumsanzeige), 17 Steine, 43 Stunden Gangreserve. Zifferblatt galvanisiert, weiß versilbert, Ziffern arabisch, Zeiger temperaturgebläuter Stahl. Saphirglasabdeckung und Stahlboden. Gehäuse Edelstahl poliert; Höhe 6,2 mm, 35 mm Ø. Schwarzes Cordovan-Lederarmband, Breite 18 mm. Gewicht mit Armband 38 g.

Nomos Tangente Stahlboden 1.320,00 Euro

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Von Größe und Proportion. Die Nomos Damen-Armbanduhr – Tangente.

Die „richtige“ Größe einer Armbanduhr läßt sich nicht, wie etwa bei Schuhen, zwingend aus den körperlichen Proportionen (hier: des Handgelenks) ableiten. Zu sehr ist eine Uhr eben auch Schmuck und als solcher
dem jeweiligen kulturellen Hintergrund und der Mode unterworfen. Zwar haben sich naturentsprechende Größenverhältnisse erfahrungsgemäß immer als sehr beständig und dauerhaft angenehm erwiesen, trotzdem ist das jeweilige Schönheitsempfinden einer Epoche kein Naturgesetz. Solange man die Zeit gut ablesen kann, bleibt die Größe einer Uhr Geschmackssache.

Nomos Tangente 33 Stahlboden Damenuhr

Vom Oszillieren um die Mitte.

Der Geschmack allerdings ist von sehr flüchtiger Natur, und was heute angesagt ist, wird schon bald von gestern sein. Der oft künstlich herbeigerufene Trend diktiert dies oder jenes, und bald schlägt das Pendel ins andere Extrem aus. Moden oszillieren um unsichtbare Mitten, und wer eine solche Mitte trifft, der steht außerhalb des saisonalen Getues, ohne je wirklich unmodisch zu sein. Es ist also auf lange Sicht eine kluge Entscheidung, sich nicht am modischen Extrem zu orientieren, sondern am Ruhepunkt des Pendels. Bezogen auf Uhren an einer nicht extremen, sondern einer selbstverständlichen Größe.

Mit der kleineren Tangente 33 schloß man so eine Lücke im Sortiment – und schuf eine gute Damen-Armbanduhr, die die erprobten Proportionen der Tangente wahrt und gleichzeitig klar und schlicht bleibt. Wie das Herrenmodell kommt sie mit einem galvanisierten, weiß versilberten Zifferblatt und temperaturgebläuten Zeigern. Das wasserabweisende Armband ist aus Veloursleder gefertigt, das von Kälbern aus den deutschen Alpen stammt. Handaufzugwerk Nomos "a" (ohne Datumsanzeige), 17 Steine, 43 Stunden Gangreserve. Zifferblatt galvanisiert, weiß versilbert, Zeiger temperaturgebläuter Stahl. Saphirglasabdeckung und Stahlboden. Gehäuse Edelstahl poliert. Gehäusehöhe 6,8 mm, Ø 33 mm. Druckfest bis 3 bar. Graues Kalbvelours-Lederarmband, Breite 17 mm. Gewicht mit Armband 32 g.

Nomos Tangente 33 Stahlboden Damenuhr 1.220,00 Euro

Hinweis:

Nomos Glashütte paßt jeweils zu Jahresbeginn die Preise an, wir müssen dem folgen. Die Preise für die Nomos-Uhren sind daher immer nur bis zum 31. Dezember gültig.

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