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Abgeerntete Gemüsebeete für den Winter bearbeiten

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Wenn die Gemüsebeete erst im November leer geräumt werden, reicht es in der Regel, den Boden zu lockern und zu mulchen. Nur sehr schwerer, tonhaltiger Boden muß umgegraben werden, damit er gut durchlüftet wird und nicht verschlämmt. Die groben Schollen bleiben auf der Fläche liegen und werden in den nächsten Monaten durch Frosteinwirkung zerkleinert.

Anleitung

umgraben
  • Die Beete nach der Ernte mit Grabegabel oder Sauzahn lockern und mit Harke, Rechen oder Handegge einebnen. Ein Umgraben ist in den meisten Fällen nicht notwendig.
  • Benötigt der Boden eine Nährstoff- und/oder Humuszufuhr – eine Bodenanalyse gibt dazu Auskunft –, mit einem Kultivator halbverrotteten Kompost oder Mist gleichmäßig auf der Fläche verteilen.
  • Wird kein Dünger ausgebracht, den Boden mit einer schützenden Mulchschicht aus Laub, Ernterückständen, Grasschnitt oder sonstigen, nicht holzigen Schnittabfällen abdecken.
  • Alternativ als „lebende Mulchdecke“ und Gründünger Winterroggen aussäen. Diese Art keimt sehr rasch und bildet eine wintergrüne Pflanzendecke, die im Frühjahr oberflächlich in den Boden eingearbeitet wird. Die Aussaat von Winterroggen ist bis zum Frost möglich.
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  • Nur sehr schwere, tonhaltige Böden umgraben, um die Erde zu durchlüften und eine Verschlämmung zu verhindern. Die Erde dazu spatentief wenden, die dabei entstehenden groben Schollen aber nicht zerkleinern. Sie werden in den kommenden Monaten durch Frosteinwirkung zerkleinert: Durch Frosthebung und -sprengung zerfallen die großen Aggregate in kleinere Einheiten, und der Boden nimmt eine stabile Krümelstruktur an (die sogenannte Frostgare). Aus diesem Grund unbedingt vor Beginn der Frostperiode umgraben.
  • Weiche Erntereste beim Lockern oder Umgraben mit in den Boden einarbeiten (oder als Mulchdecke auf der Fläche verteilen); Strünke und kranke Pflanzenteile dagegen entfernen.
  • Noch vorhandene Unkräuter entfernen. Dies erspart im Frühjahr einige Arbeit, da viele Wildkräuter den Winter über weiterwachsen. Besonders sorgfältig Wurzelunkräuter wie Quecke und Giersch auslesen, da jedes im Boden verbliebene Wurzelstückchen neu austreibt.
  • Gegebenenfalls (nach dem Ergebnis einer Bodenuntersuchung) Kalk ausbringen, der über den Winter mit Regen und Schnee in den Boden eingeschwemmt wird.
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Außer den Winterkulturen alle Gemüse bis zum Spätherbst ernten

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Danach die Beete durchziehen

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... und einebnen

Es wird benötigt:
Werkzeug: Grabegabel oder Sauzahn, Harke, Rechen oder Handegge, Schaufel, Kultivator, Spaten bei schwerem Boden. Zubehör: Sammelgefäß für Unkraut, Transport- oder Schubkarre, Arbeitshandschuhe, reifer Kompost, abgelagerter Mist oder Kalk (nach einer in einem Labor beauftragten Bodenanalyse oder einem im Handel erhältlichen Schnelltest), gegebenenfalls Winterroggensaat zur Gründüngung.

Bodenbearbeitung. Lockern, graben, lüften

Die Pflege des Bodens macht einen wichtigen Teil der jährlichen Gartenarbeit aus – ist eine stabile, krümelige Struktur mit ausreichend humosem Anteil doch die Grundlage für Wachstum und Gedeihen der Pflanzen. Lockern, lüften, jäten, die Beete hacken und egalisieren, Kompost oder Dünger unterarbeiten und, bevor eine neue Rabatte angelegt werden kann, auch umgraben: Für jede dieser Tätigkeiten finden Sie in unserem Gartensortiment spezialisierte, funktionsgerecht aus Kohlenstoffstahl oder aus Edelstahl geschmiedete Werkzeuge. Bodenbearbeitung. Lockern, graben, lüften

Bodenverbesserung. Dünger und Pflanzenstärkung

Ein guter Boden ist die Grundlage jeder gärtnerischen Aktivität. Wie wertvoll diese relativ dünne, humushaltige Oberbodenschicht ist, kommt schon in der fast ehrfürchtigen Bezeichnung „Mutterboden“ zum Ausdruck. Zu Recht, denn sie ist die Voraussetzung für die Ansiedlung jeglicher Vegetation: natürlich entstandener wie auch durch Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft kultivierter. Ein Mittel der Bodenpflege ist der maßvolle, bedarfsgerechte Umgang mit Düngemitteln – vorzugsweise organischer, da bei diesen Düngern die Nährstofffreisetzung sukzessive erfolgt und somit die Gefahr der Auswaschung und Belastung des Grundwassers kaum gegeben ist. Bodenverbesserung