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Das Schneiden der Rosen
(Dietrich Woessner)


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Die in diesem Buch beschriebenen Schnitt-Maßnahmen und Schnitt-Techniken beruhen auf ausgiebigen Vergleichsversuchen. Der Autor führt alles Wissenswerte zum Thema an, erläutert Fachbegriffe und beschreibt leicht verständlich Wuchsformen, Wachstumsgesetze, Werkzeug, Zeitpunkt des Schnitts etc.

126 Seiten. 60 Farbfotos, 27 Zeichnungen. 19 x 13 cm, kartoniert. Ulmer Verlag, 3. überarbeitete Auflage 2003.

Menge

Bestellnummer:47115

Preis:9,90 Euro

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Weitere Detailansichten

  • Miniatur 1
  • Miniatur 2

Hilfe beim Rosenschnitt.

Der „richtige“ Rosenschnitt zum „richtigen“ Zeitpunkt ist ein Thema, das ganze Kleingartenkolonien zu spalten vermag. Auf seine mehr als 50jährige Erfahrung zurückgreifend, stellt der Autor dieses Buches alles Wissenswerte zum Thema (und nur das, wie das handliche, hosentaschentaugliche Format beweist) in kompakter und leicht verständlicher Form dar. Häufig verwendete Fachausdrücke, Grundlegendes zum Schnitt von Rosen und die zu beachtenden Wachstumsgesetze werden ebenso erläutert wie die Wahl der geeigneten Werkzeuge. Die praktische Ausführung der Schnittarbeit wird für die verschiedenen Wuchsformen getrennt dargestellt.

Leseprobe:
Entfernen wilder Bodentriebe

Entfernen wilder Bodentriebe

Ganz unterschiedlich werden wir mit wilden Bodentrieben (Schossen) in unseren Rosenbeeten, auch bei Stammrosen (Austriebe auch am Stamm), Bekanntschaft machen. Wir fragen uns oft, warum solche Triebe nur bei einzelnen Pflanzen aufkommen.
Der Fehler liegt in den meisten Fällen schon beim Herrichten der Rosenstöcke für das Pflanzen, wenn die sich im Wurzelstock befindlichen, noch schwachen Austriebe des Wildteils (Unterlage) belassen werden.

Es ist deshalb immer notwendig, vor dem Pflanzen die Wurzeln genau nach eventuell vorhandenen Ansätzen von Wildtrieben zu untersuchen. Sind solche vorhanden, dann müssen diese mit der Hippe oder Schere samt etwas Rinde an der Anwuchsstelle der Wurzeln weggeschnitten werden. Dadurch wird es von vornherein unmöglich, daß sich dort neue Austriebe bilden können.

Müssen wir hingegen in bestehenden Rosenbeeten Wildtriebe entfernen, dann ist es nicht damit getan, daß wir diese eben über dem Boden wegschneiden, denn dadurch wird der Wildtrieb nur zu neuem, kräftigerem Austrieb angeregt. Wir müssen diese Triebe direkt an der Anwuchsstelle samt etwas Rinde der Wurzeln wegreißen oder mit scharfer Hippe oder gut schneidender Schere wegschneiden. Damit haben wir dann an dieser Wurzelstelle für immer die Möglichkeit eines erneuten Austriebes vereitelt.

Es wird nicht immer möglich sein, diese Arbeit einwandfrei zu verrichten, ohne daß wir die Erde bis zur Anwuchsstelle des Wildlings entfernen. Dieser Mehraufwand an Arbeit lohnt sich aber immer.

Es gibt Veredelungsunterlagen, wie zum Beispiel Rosa canina »Schmids Ideal«, Rosa canina »Senff«, Rosa rugosa »Hollandica« und andere, welche die unangenehme Eigenschaft der Ausläuferbildung (Wildtriebe) in besonderem Maße besitzen.

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