Der Stoff zu diesem „dressing gown“ wird bei Jamieson’s, der einzigen Spinnerei und Weberei der Shetlands gefertigt: aus der Wolle der heimischen Peerie-Schafe. Klassisches Muster, schöner, breiter Schalkragen, aufgesetzte Rahmentaschen, Kanten mit weißer Kordel abgesetzt.
100% Peerie-Wolle. Gewebegewicht 540 g/lfd.m. Garnfeinheit in Kette und Schuß Nm 9/2. Köperbindung. Rückenlänge in Größe M = 115 cm.
Der Conan-Doyle-Philologie verdanken wir die Erkenntnis, daß Sherlock Holmes in 14 Romanen 18mal einen „Dressing Gown“ trug, meist einen mausgrauen, dann aber auch einen blauen oder einen purpurroten. Sie sehen: Es handelt sich um ein sehr britisches Kleidungsstück, das zu Recht tief gekränkt wäre, würde man es als „Bademantel“ eindeutschen; selbst der Begriff des „Hausmantels“ wird seiner ganzen Würde nur schwach gerecht, „Morgenrobe“ käme dem schon näher.
Der Stoff zu diesem „Dressing Gown“ wird bei Jamiesons, in der einzigen Spinnerei und Weberei der Shetlands, verfertigt: aus der Wolle des auf den Inseln heimischen Peerie-Sheep, die zu einem Streichgarn der Stärke Nm 9/2 versponnen und zu einem außerordentlichen, köperbindigen Stoff von 540 g/lfd. m verwebt wurde – in Gewicht und Musterung klassisch für den „Dressing Gown“ des „Well-to-do- Gentleman“. Der Hausmantel ist mit einem schönen, breiten Schalkragen ausgestattet. Die Ärmel werden mit Aufschlag getragen und können in der Länge beliebig angepaßt werden. Die beiden Rahmentaschen sind aufgesetzt. Ärmelkanten, Taschen und die vorderen Kanten sind mit einer hellen Kordel abgesetzt.
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Klassische Warenkunde von 1920