Brütting-Schuhe sind auch heute noch „handmade in Germany“ und auf einem (stärker als üblich gebogenen) Sichelleisten aufgebaut.
Der „Astroturfer“ ist für das Laufen im Gelände ausgelegt. Sein Profil greift auch auf feuchtem, unebenem Grund, und das Obermaterial
aus schwarzem, vollnarbigem und gefettetem Rindleder ist auch bei stärkerem Schmutz einfach zu reinigen und zu pflegen. Der Sohlenrand ist gummiverstärkt, der Zehenbereich ist zusätzlich
durch eine Lederkappe verstärkt.
Achtung! Englische Größenangaben. Nähere Informationen finden Sie unter: „Maßtabelle: Schuhe“.
Seit Ende der 1960er Jahre wird der Brütting-Sportschuh hergestellt, der unter Kennern als Geheimtip gilt. Er wurde damals in enger Zusammenarbeit des Nürnberger Schuhmachers Eugen Brütting mit Trainern und Aktiven entwickelt und ist auch heute noch »handmade in Germany«.
Seit wir Brütting Lederlaufschuhe im Sortiment haben, bekommen wir zu hören, daß dies ein Anschlag auf die Gelenke unserer arglosen Kunden sei, weil wir Ihnen die seit Jahrzehnten jährlich ausgeschütteten Segnungen des Midsole-compression-Gel-Sohlen- Fortschritts vorenthielten. Es hat uns immer gewundert, daß Laufschuhe der 60er Jahre heute ein orthopädisches Großrisiko darstellen sollen, weil sich in der seither verflossenen Zeit an Anatomie und Wegebau eher wenig, im Sportmodemarketing aber eine Menge geändert hat. Insofern erstaunt es uns auch nicht, daß die drei Großmarken mittlerweile gel- und compressionmäßig wieder ein wenig abrüsten, weil kritische Stimmen anmerken, daß die Überdämpfung heutiger Sportschuhe die Belastungen nur verlagere und einen Trainigseffekt eher verzögere. Wir halten uns da zurück und überlassen es Ihnen, ob Sie diese Ledersportschuhe tatsächlich zum Training oder doch lieber nur zum Après-Sport gebrauchen. Denn – das ist einer der Unterschiede – auch bei letzterem machen sie eine gute Figur.
Die Brütting-Schuhe sind auf einem (stärker als üblich gebogenen) Sichelleisten aufgebaut. Der Fuß wird an der Ferse von einem weich anliegenden Bordürenfutter umfaßt. Die Hinterkappe ist gummiverstärkt. Die Sohlenkonstruktion sieht von heute üblichen Verfahren (aufgeschäumter Kunststoff mit Luft- oder Gel-Einschluß usw.) ab und löst die Aufgabe der Dämpfung des Laufschrittes auf konventionelle, eben schuhmacherische Weise: bei dem Straßen- und dem Geländelaufschuh durch einen dreischichtigen Aufbau mit abriebfester Gummilaufsohle, Keil und durchgehender Zwischensohle aus Zellgummi. Der Marathon ist zweischichtig konstruiert: mit Laufsohle und Keil aus Zellgummi. Die chromgegerbte Lederbrandsohle aus Rinderspaltleder und die halbe schweinslederne Decksohle sorgen für einen mittelharten Auftritt (man darf demnach bei dieser Konstruktion kein butterweiches „Einsinken“ wie bei den heutigen Schaumstoffschuhen erwarten).
22.08.2009 von Ralph Neubauer
5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
16 Stunden am Tag möchte ich keine Schuhe tragen müssen, außer es geht nicht anders. Aber diesen Schuh könnte ich auch 16 Tage tragen. Zum laufen im Gelände ist er mir allerdings lieber. Die Sohle greift gut, das Gelenk hat genügend Halt und Matsch und Schnee machen dem Schuh nichts aus. Einmal feucht drüber wischen und fertig. Ich mag den Schuh fürs laufen und manchmal auch für die Stadt, wenn mir danach ist. Für alle Läufer: Empfehlenswert!
22.01.2009 von Juergen Seidel
28 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Ich habe diesen Schuh auf vielen Messen, Produktpräsentation getragen und selbst bei 16 Stunden Tagen darin keine Schweissfüsse oder übermässige Ermüdungserscheinungen gehabt. Er ist sehr leicht, sehr angenehm zu tragen und noch chic genug für die Arbeitswelt, ausser dem ist man darin als Fotograf auch noch wendig genug um mal kurz irgendwo hochzusteigen oder mal schnell zu einem Bus zu laufen etc. Ich kann dieses Produkt sehr empfehlen, bin bei Schuhen ziemlich sensibel und habe im pers. Sortiment normalerweise eher rahmengenähte Volllederschuhe o.ä. - Well Done! -
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Klassische Warenkunde von 1920