Rahmen Stahlrohr, pulverbeschichtet, Platte Multiplex-Birkenholz. Verbindungselemente Stahl, Füße und Rohrverbinder Kunststoff. Höhe 48,5 cm, Breite 58 cm, Tiefe 58 cm. Gewicht 7 kg. Belastungsgewicht max. 150 kg. Lieferung in einer Transporttasche mit Umhängegurt aus Kunstfaser, Packmaß 42 x 62 x 15 cm. Mit Montageanleitung und ausführlicher Übungs-CD-ROM.
Auch wenn es einem herzlich gleichgültig
ist, was sich hinter Begrifflichkeiten
wie „Eingangsinformationen
der Propriozeptoren
und Rezeptoren“ oder „Koordination der intersegmentalen
Muskulatur“ verbirgt, wird man
mit diesem Gerät nicht nur viel Freude
haben, sondern auch von seiner
Wirkung profitieren.
Bei der Erstbesteigung der frei aufgehängten
Holzplatte gilt es, sich zunächst
im wahrsten Sinne des Wortes einzuschwingen.
Hat man einmal die Balance
gefunden, macht es schlicht Spaß, mit
dem Gerät zu trainieren – nicht nur im
Hinblick auf den noch fernen, winterlichen
Skiurlaub, bei dem einem das
halbe Jahr des Trainings auf der Piste
sicherlich zugute kommt.
Der Koordinationstrainer wird auch in
Sporthochschulen und Trainingszentren
genutzt: Leistungssportler optimieren
damit Bewegungsabläufe, verkürzen
ihre Reaktionszeiten und stabilisieren
die Reflexe. Bei „Normalsportlichen“
stärkt das regelmäßige Training die
Muskulatur, verbessert die Haltung und
spricht alle für die Balance verantwortlichen
Sinne an – die Rezeptoren in
den Fußsohlen, Muskeln und Gelenken,
das Gleichgewichtsorgan im Ohr, das
Auge und das Zentrale Nervensystem.
Die Übungen zwingen die Muskeln zu
ständigen minimalen Ausgleichsbewegungen,
wobei entstehende Vibrationen
durch die federnd aufgehängte
Platte noch verstärkt werden, und verbessern
so die Haltungsmuskulatur.
Der Koordinationstrainer ist mit wenigen
Handgriffen aufgebaut und wieder zerlegt.
In der mitgelieferten Tasche läßt er
sich gut transportieren. Hergestellt wird
er von einem renommierten Sport- und
Spielgerätehersteller aus dem württembergischen
Münsingen, der ihn vollständig
in seiner Werkstatt fertigt.
Seit unsere tierischen Vorfahren vor
Jahrmillionen aus dem Wasser stiegen
und das Land eroberten, war ein gutes
Gleichgewicht unabdingbare Voraussetzung,
um im harten Kampf des Daseins
zu bestehen. Nicht umsonst entwickelt
sich das für den Gleichgewichtssinn
zuständige Vestibularsystem bereits im
Mutterleib, erst nach der Geburt wird es
jedoch durch allerlei Herausforderungen
– vom Rollen über das Sitzen zum
Laufen – trainiert. Durch diese „Auseinandersetzung
mit der Schwerkraft“, was
leicht euphemistisch nichts anderes
als die stete Abfolge von Hinfallen und
Aufstehen meint, entwickelt sich die
neurobiologische Steuerung des Gleichgewichtssinns.
Dieses komplexe und hochfeine
System, das hinter der banalen Tatsache
steht, daß der Mensch aufrecht
geht (der eine mehr, der andere
weniger), kann mit entsprechenden
Übungen trainiert und sensibilisiert
werden. Solcherart geübt, sollte es
nicht dazu kommen, daß einen erst
beim Fallen die Erkenntnis trifft, wie
angebracht etwas sportliche Vorsorge
gewesen wäre.
enthält kein Produkt.
86,00 Euro
Klassische Warenkunde von 1920