ETA-Automatikwerk 2824-2 (25 Steine, Werkhöhe 4,6 mm, Ø 25,6 mm, 28.800 Halbschwingungen). Zifferblatt mattschwarz, Ziffern, Stunden- und Minutenzeiger sind mit der lang nachleuchtenden Leuchtmasse Superluminova belegt. Kratzfeste, gewölbte Saphirglasabdeckung. Gehäuse und sechsfach verschraubter Gehäuseboden aus poliertem Edelstahl. Gehäusehöhe 9,5 mm, Ø 37 mm, druckfest bis 5 bar. Schwarzes Hirschlederarmband mit Edelstahl-Dornschließe, Breite 18 mm. Gewicht mit Armband 65 g.
Die klassisch-elegante Drei-Zeiger-Uhr basiert auf einem Modell aus den
1930er Jahren, einer Zeit, in der – noch
vom Bauhaus beeinflußt – klar gestaltete,
sachliche Zifferblätter vorherrschend
waren. Die Minuten- und Sekundenskala
ist besonders fein – in kleinste
Partitionen – unterteilt, woraus sich der
Name des Modells ableitet: Partitio.
Das Original war mit einem heute nicht
mehr verfügbaren Handaufzugswerk
der Marke Unitas ausgestattet, in der
Neuauflage tickt das bewährte und
robuste ETA 2824-2 Automatikwerk. Die
Ziffern sowie der Stunden- und Minutenzeiger
sind mit der Leuchtmasse Superluminova
belegt, deren Nachleuchten
etliche Stunden anhält. Da sich dieser
Prozeß ohne chemische Reaktionen abspielt, ist die Lebensdauer des Leuchtmittels
theoretisch nicht begrenzt – die
Uhr bleibt auch nach Jahrzehnten bei
Dunkelheit perfekt ablesbar. Die Krone
und die Armbandschließe sind mit dem
Stowa-Logo graviert.
Stowa wurde 1927 von Walter Storz in Hornberg im Schwarzwald gegründet, im Dunstkreis der väterlichen Großuhrenfabrik. 1935 siedelte der Betrieb nach Pforzheim und zählt damit zu den großen Marken dieses alten Uhrenstandortes. 1996 übernahm der Uhrmacher Jörg Schauer, der sich seit vielen Jahren auch mit seiner eigenen Marke einen Namen gemacht hat, das Unternehmen von Werner Storz, dem Sohn des Firmengründers. Mit Hilfe von erfahrenen Meisteruhrmachern hauchte er der Marke Stowa neues Leben ein, indem er einige Uhren auflegte, die direkt an traditionelle Modelle des Hauses anknüpfen.
Die Renaissance der mechanischen Uhr hat zwar die Befürchtung widerlegt, daß diese durch die Quarzuhr aussterben würde. Der Markt pendelt jedoch überwiegend zwischen billigsten Importuhren fragwürdigster Verarbeitung auf der einen Seite und zu Kleinodien umgedeuteter (und damit ebenso fragwürdiger), sündhaft teurer Juwelierware auf der anderen. Unsere Auswahl zielt auf die Mitte: auf untadelige, technisch präzise, mechanische Gebrauchsuhren, deren unaufgeregte Gestaltung sich unmittelbar an ihrem eigentlichen Zweck orientiert. Ihnen solche – in Kleinserie gefertigten – Uhren anbieten zu können, fordert uns täglich, denn auch bei unseren Herstellern ändern sich die Dinge nicht immer in die gewünschte Richtung.
23.05.2009 anonym
48 von 66 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Ich besitze diese Uhr seit 2 Wochen und bin sehr zufrieden. Die Gangabweichung beträgt ca. 2,5 Sek./Tag Vorlauf, was ein sehr guter Wert in dieser Preisklasse ist. Das Saphirglas ist gewölbt und nicht entspiegelt; Entspiegelungen sind jedoch anfällig für Kratzer so dass dies eher ein Vorteil ist. Die von außen sichtbare Verarbeitungsqualität ist tadellos, auch bei Betrachtung unter der Lupe. Die Uhr wird in einem sehr stabilen gepolsterten Alu-Koffer geliefert mit den Maßen 17 x 7 x 10,5 cm. Man kann sich auf den Koffer draufstellen ohne dass etwas kaputt geht, da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben eine ordentliche Verpackung zu entwerfen.
27.03.2009 von Christoph Lahusen
74 von 85 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Nach den Erfahrungen der ersten zwei Wochen mit dieser Uhr stelle ich fest: - Die Uhr ist gut und sofort ablesbar, es gibt keine Ablenkungen durch überflüssige Informationen. - Der Tragekomfort ist hervorragend. - Die bisher ermittelte Gangenauigkeit (+5 bis +7 Sekunden pro Tag) ist für eine mechanische Uhr stabil und eine guter Wert. Ich bin sehr zufrieden und würde mir die Uhr erneut kaufen.
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Klassische Warenkunde von 1920