Frische, fruchtig-grüne Cava mit wenig
Säure und minimalem Restzucker, die
24 Monate auf der Hefe gelegen hat.
Cuvée aus Macabeo (der wichtigsten
Rebsorte für die Cavas), Parellada (der
hochwertigsten katalanischen Rebsorte),
Xarel·lo (einer landestypischen
Sorte für Cavas) und Chardonnay.
Alkoholgehalt 12,0 Vol.-%.
0,75-l-Flasche.
Grundpreis: 13,33 Euro / 1 l
Das 1975 gegründete katalanische Weingut Parató aus Barcelona – ein Familienbetrieb – beschränkt sich in der Zahl der hergestellten Cavas (Cava bezeichnet allgemein nach der Méthode Champenoise ausgebaute Weine aus festgelegten Anbauregionen Spaniens), um stets eine gleichbleibend hohe Qualität zu produzieren. Mit Erfolg: Rund 80% der Parató-Cavas werden in Spanien getrunken – in der sehr exportorientierten Branche eine echte Seltenheit.
Wann der erste Schaumwein entstand, läßt sich nicht mehr klären, denn das Schäumen eines Weines galt früher als Makel und war somit kein Ereignis, das man dokumentierte. Historisch bedeutsam ist daher der erste Wein, bei dem das Schäumen bewußt herbeigeführt wurde. Und dies war nicht etwa in Frankreich – die ersten französischen Schaumweine entstanden zwischen 1695 und 1698 –, sondern in England der Fall, rund 20 Jahre früher. Dieser Schaumwein (er war so beliebt, daß man ihm ein Gedicht widmete) hatte zwar einen französischen Stillwein als Grundlage, das auf Holzfeuern hergestellte französische Glas war jedoch sehr zerbrechlich und hätte dem Druck eines Schaumweins nicht standgehalten. Zudem waren in Frankreich – im Gegensatz zu England – mit dem Untergang des Römischen Reichs Korken als Flaschenverschluß in Vergessenheit geraten. Die französischen Flaschen waren also auch nicht dicht genug. Heute stellt man in praktisch allen namhaften Weinbaugebieten der Welt Schaumwein her. Oft waren es jedoch Ordensgüter und Klöster, die als erste herausragende Qualitäten entwickelten und bis heute herstellen.
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Klassische Warenkunde von 1920