Er ist ein Schweizer Vertreter jener Wende-Toaster, die beim Öffnen der Klappe den Toast gleich wenden. Hat die Brotscheibe auf der einen Seite den gewünschten Röstgrad erreicht, wird die Klappe nach unten geschwenkt, so daß sich die Scheibe auf ihre andere Seite dreht, und die Klappe wird wieder geschlossen. Wir lassen das Modell aus dem Jahr 1955 mit den Originalwerkzeugen wieder bauen.
Gehäuse aus verchromtem Stahlblech (Materialstärke 1 mm). Sockel aus Duroplast. Mit einem Ein/Aus-Druckschalter und einer Kontrolleuchte. Leistung 450 W. Höhe 18,5 cm, Breite 23 cm, Tiefe 10 cm. Gewicht 1 kg. Kabellänge 105 cm.
Es ist ein Schweizer Vertreter jener Wende- oder Karusselltoaster, die das morgendliche Rösten des Brotes bei Tisch besorgten, bis die zeituhrgesteuerten amerikanischen „pop-ups“ mit Bräunungsautomatik sie mit Aplomb verdrängten. Der „Türlitoaster“ ist weder das eine noch hat er das andere – einziger Indikator für den Bräunungsgrad ist der appetiterweckende Duft, den die geröstete Brotscheibe verströmt. Das Wenden der selbigen besorgt der Toaster selbst, sobald die Klappe (in der Schweiz das „Türli“) gesenkt wird: Dann gleitet die Scheibe erst herunter und liegt dann, wenn die Klappe wieder geschlossen wird, mit der noch ungerösteten Seite an den Heizelementen – dort bleibt sie nur so lange, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Dies ist ein Modell von 1959, das heute auf den Originalwerkzeugen (die allerdings vor unserer Zeit schon nach Fernost verbracht worden sind) wieder gebaut wird. Sie merken es an Materialstärken, am Gewicht, an den Schaltern und anderen Details.
26.01.2008 von Ralf Habermann
42 von 45 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Eigentlich hätte der Toaster ein "sehr gut" verdient, weil er wirklich kein Deko-Ramsch ist, sondern wie versprochen massiv für den routinierten Gebrauch aufgebaut ist. Besonders daß die Griffe an den Türen mit Schrauben befestigt sind und nicht etwa angenietet, hat mich sehr beeindruckt. Allerdings wendet sich die Toastscheibe beim Öffnen der Türen nicht automatisch. Beim besten Willen nicht. Sie klappt mit der Tür heraus und es passiert NICHTS. Erst wenn sie fertig getoastet ist (und dadurch an Gewicht verloren hat) funktioniert es einigermaßen. Mit herkömmlichem Laibbrot kann man es gleich vergessen. Das kann aber nicht daran liegen, daß ich irgendwas falsch mache, denn ich besitze auch einen gut 40 Jahre alten Klapptürentoaster bei dem das Wenden problemlos automatisch funktioniert.
Kommentare zu dieser Bewertung lesen (2)
29.07.2008 von
Unser Türli-Toaster wendet herkömmliches Laibbrot nicht. Wenn allerdings die Wendeautomatik bei dem Toastbrot versagt, könnte ein zu feuchter Toast daran Schuld sein. Möglicherweise kann mit einem schnelleren oder langsameren Öffnen der Klappe eine automatische Wendung herbeigeführt werden.
29.11.2009 von Karl und Kornelia Stoss-Holoubek
Wenden klappt nicht oder nur äußerst selten, was aber nichts mit dem Gewicht des zu toastenden Brotes zu tun hat, sondern mit der zum Originaltoaster unterschiedlichen Kombination aus Neigung und Biegung der Toastauflage. Als Referenzobjekt diente ein 50er Jahre Toaster der Firma Rowen***, der sogut wie alles wendet, was irgendwie toastbar ist und hineinpasst. Trotzdem ein gutes Stück, das auch meiner Familie schon so manches Rauchzeichen über dem Frühstückstisch beschert hat. ;-)
24.01.2008 von Bernhard Watermann
43 von 46 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Es wird ja schon im Katalog davor "gewarnt", dass die Handhabung gewöhnungsbedürftig ist - so manche Scheibe Toast ist da am Anfang zu Kohle verarbeitet worden (Anfängerfehler: Toast hinein, und dann im Esszimmer den Frühstückstisch decken.....). Aber wenn da Gewöhnung eingetreten ist (Erst Tisch decken, dann Toast hinein und dableiben) ist es ein schönes Gerät - zu schade für den Küchenschrank, deshalb steht es bei mir immer auf der Arbeitsplatte. Schade nur, dass sich bereits nach 3 Monaten die Kontrollleuchte "verabschiedet" hat. Ansonsten macht die Verarbeitung einen soliden Eindruck.
enthält kein Produkt.
Klassische Warenkunde von 1920