280 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. 21,5 x 17 cm, Festeinband. Scherz Verlag 2009.
Es ist einiges in Bewegung geraten beim deutschen Wein und Käse. So besinnen sich Winzer zunehmend auf regionaltypische Rebsorten und machen daraus Weine, deren vom Terroir und der eigenen Handschrift geprägte Unterschiede man riecht und schmeckt. Auch immer mehr Käsemacher arbeiten auf handwerkliche Weise, mit Milch von eigenen Tieren oder aus der unmittelbaren Nachbarschaft und erzeugen so aromatische Käsespezialitäten mit Charakter. Tobias Schüller vom Hof Dannwisch, dessen Aschekäse wir Ihnen nebenstehend vorstellen, ist ein Vertreter dieser sich entwickelnden Käsekultur. Die Sommelière und Gastronomin Ursula Heinzelmann, die unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und das Slow Food Magazin schreibt, verfolgt beide Entwicklungen seit Jahren. Für dieses Buch hat sie sich auf den Weg gemacht, zu 64 Käsern von der Küste bis ins Allgäu, bei ihnen mitgearbeitet und so jeden Käse von Grund auf kennengelernt. Zudem hat sie die Käse gemeinsam mit Winzern zu deren Weinen probiert und ihre Eindrücke schriftlich festgehalten – ergebnisoffen und Neugier weckend, was zu eigenen Verkostungen einlädt. Schließlich vermittelt sie anschaulich das Grundwissen der handwerklichen Käseherstellung, erläutert, wie man Käse aufbewahrt, pflegt und verkostet und verrät nicht zuletzt, wo man die besprochenen Weine und Käse bekommt – einige davon finden Sie auch in den Läden von brot&butter.
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Klassische Warenkunde von 1920