Das feste Pendant zur Marseiller
Flüssigseife
Verveine. Feine Marseiller Seife auf Palmöl-Basis mit dem frisch-zitronigen Duft
der Zitronenverbene.
150-g-Stück.
Grundpreis: 3,93 Euro / 100 g
Genua und Teile der italienischen Riviera waren lange die Heimat der feinsten Seifen Europas. Als Ludwig XIV. die besten genuesischen Seifensieder abgeworben hatte, entstand um Marseille ein neues Zentrum der Seifenherstellung. Die – ausschließlich pflanzlichen – Rohstoffe der bald legendären Marseiller Seife stammten aus der reichen örtlichen Olivenkultur und der üppigen Kräuterflora der Provence. Rampal Latour gehört zu den letzten „Maîtres savonniers“ dieser Tradition. Seit 1828 stellt der Familienbetrieb Seife mit einem Ölanteil von 72% her: in Kupferkesseln gekocht, wird die Seifenmasse sechsfach (nicht wie sonst häufig dreifach) zu sehr feinen Flocken vermahlen und zu besonders kompakten Seifen verpreßt. Ohne Konservierungsmittel, künstliche Farb- und Duftstoffe.
"Wasser, Seife und Luft" sind für Puristen die Mittel der Wahl zur Körperpflege. Der Markt bietet heute bekanntlich einiges mehr, und daß das meiste davon mittlerweile zur speziellen Pflege von "strapazierter Haut und strapaziertem Haar" dient, könnte den Verdacht erwecken, der ganze "Body-Care-Markt" sei kategorial wohl eher den Ursachen der Probleme zuzuschlagen und nicht ihrer Lösung. Mit Wasser und Luft handeln wir nicht. Aber mit Seife zum Beispiel.
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Klassische Warenkunde von 1920