Das Modell ist gerade geschnitten und hat breit abgesteppte Taschen an der Vorderhose; markante Riegel in den Ecken verhindern das Ausreißen, selbst bei starker Beanspruchung. Angesetzter Bund mit breiten Gürtelschlaufen. Hinterhose mit Passe; mit eingefaßt ein Riegel, um gegebenenfalls die Weite noch anzupassen. Zwei aufgesetzte, geräumige Gesäßtaschen, rechte Tasche mit einer Patte mit verdecktem Druckknopf zu schließen. Der bei Zeltplanen übliche rote Streifen läuft parallel zur Seitennaht und findet sich auch auf der Patte der Gesäßtasche und an den Taschenriegeln. 60% Baumwolle, 40% Leinen (Gewebegewicht 450 g/qm). Ungefütterte Verarbeitung, mit breit abgestepptem Saum. Reißverschluß aus Metall. Mit 1 Nietenknopf am Bund. Fußweite bei Größe 50 = 46 cm.
Bei dieser Hose kommt Segeltuchplane zum Einsatz, nämlich 450 g/qm schweres Segeltuch aus Halbleinen mit Baumwoll-Zweifachgarn in der Kette und ungefärbtem Leinen- Einfachgarn im Schuß in besonders dichter, zweifädiger Panamabindung. Das kernige und (zumindest für eine Hose) zunächst etwas „bockige“ Material bestimmt Form und Charakter dieser Arbeitshose, deren individuelle Paßform sich ihr Träger erst einmal erarbeiten muß. Mit dem Tragen wird die Hose dann zunehmend komfortabel, und schon bald sitzt sie tadellos. Zudem quillt das Leinengarn im Schuß bei Feuchtigkeit auf und macht das Gewebe in Maßen wasserabweisend.
18.09.2009 von Matthias Hartmann
30 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Die Hose trägt sich nach einigen Tagen "Einarbeitungszeit" hervorragend. Meine Jeans blieben noch nie so lange im Schrank. Trotz des derben Materials stellt sich ein angenehm luftiges Tragegefühl ein. Dazu kommt jetzt auch der Eindruck, dass diese Hose bei weitem nicht so schmutzanfällig ist, wie das helle Material vermuten lassen würde.
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Klassische Warenkunde von 1920