Komponenten zur individuellen Zusammenstellung von äußerst praktischen Notizbüchern im Format A4. Einzelne Blätter lassen sich an beliebiger Stelle entnehmen oder einfügen (auch unter den verschiedenen Formaten).
72 Blatt. 29,5 x 21 cm. Grammatur 90 g/qm. Blanko, liniert, kariert, Cornell Notes oder Parallelprojektion.
Das 60 Jahre alte belgische Notizbuchsystem Atoma besteht ausschließlich aus rollenden Ringen und fliegenden Blättern, wobei die Ringe die Blätter am Fliegen und die Blätter die Ringe am Rollen hindern – beide aber dank einer patenten Speziallochung der Blätter stets leicht voneinander lösbar bleiben. Sie können die diversen Formular-Einlagen Ihrer selbstzusammengestellten Notizbücher also jederzeit ergänzen, verändern und nach Bedürfnis mischen – auch mit Formularen, Kalender- oder Adreßbuchdrucken, die Sie aus Ihrem PC auf den Blanko-Formularen selbst erzeugen und mit dem Atoma-Locher mit der passenden Lochung versehen können.
Fast alle käuflichen „Briefpapiere“ sind heute für ihren störungsfreien Lauf durch Offset- oder Bürodrucker optimiert, was immer zu Lasten desjenigen geht, der sie von Hand (und mit Füller, Kugelschreiber oder Bleistift) beschriften will. Wir haben (sehr mühevoll) ein Papier ausgesucht, das maximal auf die Bedürfnisse von Handschreibern ausgerichtet ist. Bleistift und Füller gleiten erstaunlich sauber darüber hinweg, Füllhalter- und Kugelschreibertinte werden konturiert angenommen, ohne zu verlaufen, und auch Graphitstifte hinterlassen ein homogenes, sauberes Schriftbild.
Auf dieses Papier lassen wir die üblichen und zwei besondere Lineaturen drucken:
Ein akademischer Klassiker aus den USA, 1950 von Walter Pauk an der Cornell University entwickelt für strukturierte Notizen im Seminarbetrieb: links eine Gliederungsspalte (Tagesordnung, Agenda, Struktur), rechts eine breite Inhaltsspalte und unten ein Zusammenfassungs- und Zu-Tun-Bereich. Aus Erfahrung: es bringt hohen Nutzen, seine Notizen immer in dieser vorgegebenen Weise zu strukturieren.
Das Strichmännchen gewinnt Tiefe, wenn Sie es nach etwas Übung auf unser Papier (Parallelprojektion) kritzeln. Aber nicht nur zum Zeitvertreib während langweiliger Telefongespräche, sondern auch für den designerischen und konstruktiven Geistesblitz. Verblüffend, wie schnell auch perspektivisch unbegabte Menschen mit diesem Hilfsmittel die dritte Dimension zeichnerisch erobern.
Um aus diesen Zutaten Ihr spezielles
Notizbuch zu komponieren, brauchen
Sie
– die Aluminiumringe (und zwar 11 für
ein A4- und 8 für ein A5-Notizbuch),
– Buchdeckel, die bei uns aus Texon sind und die es
in A4 und A5 sowie
– falls Sie mit Registerblättern
arbeiten möchten
– in A4 und A5 Überbreite gibt,
– Einlagen mit der für die Ringe nötigen
Speziallochung in A4 und A5 und
– beschriftbare Registerblätter mit
6fach-Register in A4 und A5 Überbreite.
Die Montage ist denkbar einfach:
Zunächst fädeln Sie die Ringe in den
hinteren Deckel ein, anschließend die
Einlage (in Chargen zu je ca. 8 Blatt)
in die Ringe und zum Abschluß den
vorderen Deckel.
Sämtliche Blanko-Varianten bieten
wir auch als fertig konfektionierte
Notizhefte an.
Ein tintenfestes, oberflächengeleimtes und geglättetes Naturpapier aus reinem Zellstoff, ideal für die Handbeschriftung. Grammatur 90 g/qm bei 1,25fachem Volumen, cremefarben mit einer Opazität von 90%. Hergestellt in einer italienischen Papierfabrik, FSC-zertifiziert, chlorfrei gebleicht, alterungsbeständig (nach DIN 6738) und für Laser- und Tintenstrahldrucker geeignet.
02.05.2009 von Oliver Steeger
8 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Wer über Jahre mit Ringbuchpapier gearbeitet hat, weiß die Qualität dieser Einlagen zu schätzen. Ein Wermutstropfen bleibt doch: Verführt durch die Qualität des Papiers, ihm auch langlebende Gedanken anzuvertrauen, stößt man bei der Lochung auf ein Hindernis. Sie erschwert die klassische Archivierung außerhalb der ATOMA-Ringbücher. Einmal dem Ringbuch entnommen verhaken sich die Blätter, und eine geordnete Ablage ist fast unmöglich. Da ich keinen eigenen Vorschlag zur Abhilfe beibringen kann, bewerte ich das Papier mit "sehr gut". Den Ehrgeiz von Manufactum, dieses Problem zu lösen, möchte ich mit dem Lob allerdings nicht untergraben sehen.
Kommentare zu dieser Bewertung lesen (2)
11.05.2009 von anonym
Für Atomablätter, die ich später anders (z. B. in Classei-Mappen) ablegen will, sehe ich 2 Möglichkeiten: a) Ich schneide DINA4-Etikettenpapier längs in Streifen und klebe einen davon über die Atoma-Lochung des zu archivierenden Blattes. (Solche Streifen werden von einem der amerikanischen Systeme mit Pilzlochung und losen Ringen fertig angeboten.) b) Ich schneide den gelochten Streifen mit der Papierschneidemaschine ab.
07.01.2010 von anonym
Es existieren anscheinend auch Blätter, bei denen die Atomalochung über eine Mikroperforation abgetrennt werden kann.
enthält kein Produkt.
Klassische Warenkunde von 1920