
Der Firetube kombiniert traditionellen Ofenbau und modernste Techniken zu einem Ofenbaukasten, dessen Grundmodul – eine zylindrische Brennkammer aus Stahl – mit unterschiedlichen Nachheiz-Modulen kombiniert wird. Dank der modularen Bauweise kann der Ofen jederzeit nachträglich umgebaut und an neue Standorte oder Heizbedürfnisse angepaßt werden:
als Konvektionsofen für schnelle Wärme, als Strahlungsspeicherofen für langanhaltende Wärme, als Herd, als Backofen und zur Unterstützung der Zentralheizung.
Die einzelnen Komponenten können auch mit-
einander kombiniert werden – so läßt sich der Firetube Herd zusätzlich mit einem Speicherbackofen ausstatten. Seiner äußeren Gestalt merkt man an, daß der Firetube nicht „designt“, sondern konstruiert ist. Die Röhrenform ist der optimale Brennraum für die Holzfeuerung, und allein der Brenner sorgt mit seinem Gewicht von 150 kg für eine ordentliche Speichermasse.
Für die unverwüstlichen Komponenten verwendet der in Schwaben ansässige Ofenbaumeister Axel Schmitz ausschließlich genormte Bauteile, die auch nach Jahrzehnten noch ausgewechselt werden können.
Insgesamt hat er seinen Öfen eine Materialität zugestanden, die sie extrem solide und langlebig macht: Der Korpus besteht aus 5 mm starkem Stahl, der Feuerraum ist mit Pyrobeton ausgekleidet, der auch im Hochofenbau verwendet wird. Pyrobeton läßt sich spannungsarm in die runde Form bringen und hält größter Hitze stand. Die Scheibe ist aus Keramikglas. Die für den Scheitholzbetrieb konzipierten Öfen erreichen Wirkungsgrade von 84% und erfüllen Europas strengste Abgasnormen.
Im Stein gespeicherte Wärme. Firetube Speicher
In dieser Form läßt sich der Firetube als Speicherofen für Niedrigenergiehäuser oder kleinere Wohnräume in Gebäuden herkömmlicher Bauweise einsetzen.
Das Speichermodul sammelt in Steinspeichern die dem Holz im Grundmodul entnommene Heizenergie und gibt sie langsam, gleichmäßig und langanhaltend wieder ab. Diese Art des Heizens braucht – durch das Abbrennen des Holzen und das Aufheizen der Steine – einen gewissen Vorlauf, dafür spendet es eine Wärme, die subjektiv als besonders angenehm empfunden wird.
» zum Produkt... 7.050,00 Euro
Grundmodul plus Warmlufttauscher; klassischer Kaminofen. 4.930,00 Euro
Heißes Wasser und Heizung. Firetube Wasser
In dieser Kombination liefert der Firetube zum einen Konvektionswärme am Aufstellort und speist zum anderen heißes Wasser in das zentrale Heizsystem ein, wodurch er das Beheizen weiterer Räume unterstützt. Dies geschieht mittels eines Wasserwärmetauschers, der als Nachheizfläche auf den Firetube aufgesetzt wird.
In ihm wird das Heizungswasser erhitzt und über die Zentralheizungsverrohrung abgeführt. Der Kessel ist dabei zur Kontrolle der Temperatur mit einem Thermometer ausgestattet, bei dem die Möglichkeit besteht, über Fühler den oberen und unteren Kesselbereich zu messen.
Zur thermischen Absicherung ist ein Sicherheitswärmetauscher aus V2A-Wellschlauch dicht eingeschweißt. Überschreitet die Kesseltemperatur 95° C, wird das Gerät über eine TAS mit Tauchfühler im Kessel zwangsgekühlt. Vor Überdruck ist der Kessel zudem durch ein 2,5-bar-Überdruckventil geschützt.
» zum Produkt... 5.840,00 Euro

Bisher boten wir den Firetube in Ausführungen an, denen man ihren konstruktiven Ursprung unmittelbar ansieht. Diese an eine Dampfmaschine erinnernde Anmutung ist je nach Aufstellort nicht jedermanns Sache, daher haben wir nun auch vier Solitäröfen in optisch „geglätteter“ Ausführung in unser Sortiment aufgenommen.
Auch bei ihnen sorgt das Kernstück, die zylindrische, mit Pyrobeton ausgekleidete Brennkammer, mit ihrem Gewicht von 150 kg für eine ordentliche Speichermasse, und auch der Korpus besteht wie bei den anderen Modellen aus 5 mm starkem Stahl. Zur besseren Unterscheidbarkeit von den anderen Firetube-Öfen verwenden wir bei diesen Modellen entgegen unserer sonstigen Gewohnheit die englischsprachigen Bezeichnungen des Herstellers.
Fast schwebend. Der Bullet.
Seine Konstruktion erlaubt es, das Grundmodul freischwebend zu montieren – jedoch in einer Solidität, die jegliches Schwingen des Ofens verhindert. Man sieht ihm an, daß er für einen Aufstellort mitten im Raum und nicht an der Wand konzipiert ist. So ist die Rückseite des Grundmoduls mit einer Halbkugel aus Stahl versehen, die die Rundung des Sockels aufnimmt und den Bullet auch von hinten ansehnlich macht.
Firetube Modell 'Bullet Air Slick'
Grundmodul mit glatter Tür plus Warmlufttauscher, Standfuß und halbkugelförmiger Rückseite.
» zum Produkt... 5.770,00 Euro
Firetube Modell 'Air Shorty Slick'. Sockel in drei Höhen.
Dieses Modell ist neben der Brennkammer mit einem kompakten Warmlufttauscher ausgestattet, er beheizt den Raum also wie ein klassischer Kaminofen.
Dank einer Drosselklappe verbleiben die Rauchgase länger im Warmlufttauscher, was den Wirkungsgrad des Ofens steigert. Zudem ist der Sockel in drei Höhen erhältlich, wodurch die Brennkammer variabel angebracht werden kann (Brennraummitte auf 40 cm, 50 cm oder 60 cm Höhe).
Die Abbildung zeigt die Variante mit der Brennraummitte in 60 cm Höhe. » zum Produkt... ab 4.600,00 Euro
Aufpreis für den Sockel 50cm: + € 344,00
Aufpreis für den Sockel 60cm: + € 392,00
Firetube Modell 'Globe Beton Air Slick'. Kugelform. Aus Beton.
Dieses Modell verbindet das Grundmodul mit einem kompakten Warmlufttauscher (in der Wirkung ein klassischer Kaminofen), in dem dank einer Drosselklappe die Rauchgase länger verbleiben, was den Wirkungsgrad steigert.
Die Kugel um das Grundmodul besteht aus glasfaserverstärktem Spritzbeton. Dieser ermöglicht es, stabile, frei formbare Strukturen – in diesem Fall Halbkugelformen mit einer Materialstärke von 8–15 mm – zu realisieren.
Zudem ist der Sockel in drei Höhen erhältlich, wodurch die Brennkammer variabel angebracht werden kann (Brennraummitte auf 40 cm, 50 cm oder 60 cm Höhe). Die Abbildung zeigt die Variante mit der Brennraummitte in 40 cm Höhe.
» zum Produkt... ab 6.460,00 Euro
Aufpreis für den Sockel 50cm: + € 463,00
Aufpreis für den Sockel 60cm: + € 510,00
Firetube Modell 'Globe Steel Air Slick'. Kugelform. Ganz aus Stahl. Auch bei diesem Modell ist die Brennkammer von zwei halbkugel-
förmigen Elementen umschlossen, die hier jedoch aus dem gleichen Stahl wie der restliche Ofen bestehen. Diese Halbkugeln exakt zu fertigen, ist eine große Herausforderung: Zunächst werden für die Rohteile rotierende Stahlscheiben in Form gedrückt.
Dabei treten durch die plastische Verformung enorme Spannungen im Material und deutliche Rillen an der Oberfläche auf. Letztere müssen in mehrstündiger Handarbeit ausgeschliffen werden. Dies bedeutet aufgrund der Form und der Materialspannung weit mehr als einfaches Bearbeiten mit dem Winkelschleifer; es ist ein diffizlier, handwerklicher Vorgang, der viel Fingerspitzengefühl verlangt. Alles in allem arbeitet ein Ofenbauer an zwei solchen Halbkugeln bis zu zwei Tage – und verrichtet dabei schon mehr eine stahlbildhauerische Arbeit als reines Schlosserhandwerk.
Grundmodul mit glatter Tür plus kompaktem Warmlufttauscher (klassischer Kaminofen) und Standfuß. Dank einer Drosselklappe verbleiben die Rauchgase länger im Warmlufttauscher, was den Wirkungsgrad steigert.
» zum Produkt... ab 11.120,00 Euro
Axel Schmitz. Ofensystem mit runder Brennkammer.
Der 1967 geborene, in Schwaben ansässige Axel Schmitz – seines Zeichens gelernter Schlosser, Kaufmann und geprüfter Ofensetzermeister – hatte vor Jahren geplant, nach Alaska auszuwandern, um dort Kachelöfen zu bauen und zu verkaufen. Als er den dortigen Markt eruierte, stellte er fest, daß die von ihm präsentierten Öfen auf ungeteilte Begeisterung stießen, die zu ihrer Installation notwendigen Investitionen dagegen weit weniger. Man bevorzugte die billigen Barrel-stoves auf Basis leerer Ölfässer, obwohl diese mit vielen heiztechnischen Nachteilen behaftet sind. So blieb Axel Schmitz in Deutschland.
Mitgenommen hat er aus Alaska die Faszination für die runde Brennkammer der Faßöfen. Seitdem war es sein Ziel, diese für die Holzfeuerung optimale Form für einen technisch ausgereiften Ofen zu verwenden – einen extrem soliden, langlebigen Ofen mit sauberer Verbrennung, hohem Wirkungsgrad und einfacher Reparierbarkeit.
Dazu konstruierte er eine zylindrische Kammer aus 5 mm starkem Stahl. Diese kleidete er mit gegossenen Speicherelementen aus Pyrobeton aus, einem Material aus dem Hochofenbau, das größter Hitze standhält – der Ofen läßt sich auch im Dauerbetrieb nicht überhitzen – und sich spannungsarm in die runde Form bringen läßt. Der Grundstein für den Firetube-Ofenbaukasten war gelegt. Die runde Brennkammer ist das Grundmodul, das sich mit unterschiedlichen Nachheiz-Modulen kombinieren läßt: So kann der Firetube als Konvektionsofen für schnelle Wärme, als Strahlungsspeicherofen für langanhaltende Wärme, als Herd, als Backofen und zur Unterstützung der Zentralheizung eingesetzt werden. Dank seiner modularen Bauweise läßt er sich jedoch nicht nur in zahlreichen technischen Kombinationen aufbauen und nachträglich mit anderen Komponenten aufrüsten.
In allen Varianten können Sie den Firetube „pur“ – so wie er ist – in Betrieb nehmen oder als brenntechnischen Kern in einem gemauerten Ofen einsetzen. Die klassische Farbe des Firetube ist Schwarz, der Korpus kann jedoch auch in nahezu jeder anderen Farbe – selbst mit Mustern – lackiert werden. Über das gesamte Spektrum der unterschiedlichen Möglichkeiten beraten wir Sie gern. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte unter (0 23 09) 939050 an unsere Sonderbestellabteilung. Eine kleine Auswahl verschiedener Farb- und weiterer Modellvarianten finden Sie nachfolgend.
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1.170,00 Euro
254,00 Euro