
Das seit den Anfangstagen des Unternehmens gebaute Modell Ironheart dient vornehmlich der Raumheizung durch angenehme, wohltuende Strahlungswärme, bietet jedoch gleichzeitig Koch- und Backfunktionen. Das seit 1905 gefertigte und ständig weiterentwickelte Modell Woodburner ist dagegen ein echter Speicherherd, bei dem die Koch- und Backfunktionen im Vordergrund stehen. Er ermöglicht durch seine wirksame Isolierung einen ständig betriebswarmen Herd, der nur wenig Wärme – etwa so viel wie ein normaler Radiator – nach außen abgibt. Darüber hinaus können beide Modelle mit einem Thermobrennkessel kombiniert die Küche mit heißem Wasser versorgen oder die Zentralheizung speisen.

Er ist in erster Linie eine Kochmaschine. Bei einem Wärmespeicherherd wird die entstehende Wärme mittels einer Rauchgasführung langsam durch den nach außen gut isolierten Herd geleitet – wobei sie die Kochfelder und Backrohre unterschiedlich stark erhitzt – und in seiner Gußeisenmasse gespeichert.
Die Temperatursteuerung beim Kochen und Backen erfolgt primär durch die Wahl der stets unterschiedlich heißen Kochfelder und Backrohre.
Die heißere Kochplatte dient zum scharfen Anbraten und schnellen Erhitzen, während die weniger heiße für schonendes Erhitzen, langsames Köcheln, Einreduzieren und Warmhalten bereitsteht.
Durch Verschieben der Töpfe und Pfannen auf den Kochfeldern kann die Temperatur fein abgestuft werden.
Auch die beiden Backrohre haben verschiedene Temperaturen: das obere, heiße, dient zum Backen und Rösten, das untere, weniger heiße zum Schmoren, Niedertemperaturgaren und Warmhalten. Die Strahlungshitze hat einen wohltuenden Einfluß auf den Geschmack der in ihnen gegarten Speisen.
Der Betrieb.
Der Ofen kann (im Winter) im Dauerbetrieb befeuert werden, er benötigt aber auch nur eine Stunde zum Anheizen. Durch die effiziente Feuerungstechnik und die starke Isolierung verbraucht der Ofen selbst im Dauerbetrieb nur wenig Holz (oder Kohle).
Bei Vollast muß nur alle 4 Stunden Holz nachgelegt werden, bei reduzierter Leistung (z.B. über Nacht) erst nach 12 Stunden. Die Verbrennung (Wirkungsgrad 82%) erfolgt ohne Rost direkt im Aschebett, im Normalbetrieb muß die Asche nur einmal pro Woche entnommen werden.
Die Varianten.
Es gibt drei Modelle:
Alle drei Modelle können Sie in 10 verschiedenen Farbvarianten bekommen, 2 davon (Rot und Pastelltürkis) gegen Aufpreis (€ 400,00).
Die technischen Daten zu diesem Modell, weitere Informationen zum Pufferspeicher sowie Hinweise zur Planung und Montage finden Sie im »
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Dieser gußeiserne Ofen dient vornehmlich der Raumheizung durch Strahlungswärme.
Darüber hinaus ist er wie der Woodburner mit zwei unterschiedlich heißen Kochfeldern, jedoch nur mit einem Backrohr ausgestattet. Seine Heizleistung beträgt 6,1 kW. Mit abgelagertem Hartholz erreicht er eine Energieeffizienz von 72% (mit Kohle 70%).
Die Frontscheibe der großen Brennkammer bietet eine gute Sicht auf das Holz- oder Kohlefeuer und bleibt durch die Luftführung nahezu rußfrei.
Der Ironheart ist als Dauerbrandofen ausgelegt und kann aufgrund seiner großen Brennraumkapazität auch über Nacht befeuert werden. Im Gegensatz zum Woodburner wird hier das Holz auf einem Rost und nicht im Aschebett verbrannt.
Neben Gußgrau ist dieser Ofen gegen Aufpreis (€ 165,00) in drei weiteren Farbvarianten erhältlich.
Diesen Ofen bieten wir Ihnen in zwei Varianten an:
Die technischen Daten zu diesem Modell, weitere Informationen zum Pufferspeicher sowie Hinweise zur Planung und Montage finden Sie im »
PDF-Dokument.
Für Holz oder Kohle. Schublade.
Für alle, die Brennholz oder Briketts nicht offen zwischen den Füßen des Ofens lagern wollen, bieten wir den Ironheart gegen einen Aufpreis von € 530,00 mit einer im Fuß integrierten Schublade an.
Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an unsere Sonderbestellabteilung, die Sie unter (0 23 09) 93 90 50 erreichen.
Esse. Holzbefeuerte Herde aus England.
Der schottische Familienbetrieb Esse fertigt Herde und Öfen seit 1854, länger als alle anderen Hersteller gußeiserner Herde.
Die Firmengeschichte begann mit James Smith, der mit 16 Jahren in den Süden der Vereinigten Staaten ging, um Öfen und Herde zu verkaufen. Das Geschäft florierte, seine Frau vertrug jedoch das feuchtwarme Klima nicht, daher kehrten beide nach Schottland zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts stellte James Smith in Edinburgh seine Stahlgußherde vor. Bald darauf war die Geschichte von Esse beinahe beendet, bevor sie richtig begonnen hatte: Smith erlitt bei einer Amerikareise Schiffbruch und wurde erst nach drei Tagen im Atlantik gefunden – in einem mit Zink ausgekleideten Weidenkorb schwimmend. Zurück in Schottland gründete er mit zwei Partnern eine Eisengießerei, deren Produkte sie unter dem Namen Esse verkauften.
Die Öfen und Herde, zu deren überzeugten Nutzern schon Florence Nightingale sowie die Forscher Robert F. Scott und Edward Shackleton zählten, werden bis heute in Handarbeit aus Eisen gegossen.
enthält kein Produkt.
810,00 Euro