120-ml-Glasflasche (lackiert) mit Zerstäuber.
Grundpreis: 48,33 Euro / 100 ml
Angelehnt an eine Komposition aus dem goldenen Jahrhundert der Herrendüfte bereichert dieser Duft des 1849 gegründeten Traditionshauses Molinard das klassische Fougère-Duftkonzept (Lavendel, Eichenmoos und Cumarin) von 1882 um weitere typische Provence-Aromen: Rosmarin, Estragon und Limette bilden über der Fougère-Herznote eine erfrischende Kopfnote. Die Molinardsche Handschrift zeigt sich zudem in einer Duft-Basis, die neben holzig-warmen Zedernoten nach erdigem Vetiver und Patchouli duftet. Mit dem Duft des asiatischen Süßgrases hatte Molinard bereits in den 1920er Jahren die Duftpalette (nicht nur der grünen Fougère-Düfte) bereichert.
Seit dem 17. Jahrhundert hat man sich in Grasse auf die Destillation, Extraktion und Enfleurage duftender Blüten aus regionalem Anbau spezialisiert. Rose, Tuberose, Jasmin, Veilchen, Orangenblüte, Mimose, Lavendel und viele andere aromatische Pflanzen werden seitdem von den ansässigen Parfümeuren zu Duftkreationen kombiniert. Dort entstand 1849 das Traditionshaus Molinard, in dem traditionell handwerklich und mittlerweile in der fünften Generation Parfüme von zeitloser Eleganz kreiert werden.
Jedes Jahr kommen ungefähr 100 neue Düfte auf den Markt. Alte Parfümeure, die wissen, welche kompositorische Gewaltleistung es darstellt, einen irgendwie erkennbar neuen, charaktervollen Duft zu erfinden, schütteln über die Exzesse der Marketingleute den Kopf und prophezeien all diesen „aufregend neuen Parfüms“ die Lebenserwartung einer Eintagsfliege.
04.07.2010 von Gustav E. Preuss
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Wer diese Duftnote liebt, liegt hier richtig. Schön abgerundet, gut haftend, nicht aufdringlich...empfehlenswert für Individualisten, die einen frischen, jugendlichen Duft lieben, der dennoch Exclusivität ausstrahlt.
enthält kein Produkt.
Klassische Warenkunde von 1920