
In unserer Heimatregion ist man, gelinde gesagt, sehr viel größere Räder gewohnt, als sie das Brompton-Faltrad zu bieten hat. Hier ist alles groß: die Städte, die Region überhaupt, die Industrie-
anlagen, die Fußballstadien.
Und eben auch die Räder.
Sie sind hier zu gigantischen Konstruktionen gewachsen und dominieren, als Seilscheiben (im Volksmund auch Förderräder genannt) auf den Fördergerüsten stillgelegter Zechen hockend, noch immer so manchen Stadtteil, sei es in Essen, in Herne oder in Dortmund.
Dennoch passen Förderrad und Faltrad in diesem Sommer wunderbar zusammen. Das eine führt, im wahrsten Sinne des Wortes, zum anderen.
Der „Pott“ als Naherholungsgebiet.
Wer heute noch das Klischee des grau-verrußten Ruhrgebiets im Kopf hat, war seit mindestens 30 Jahren nicht mehr hier. Das Ruhrgebiet ist vieles zugleich: Industriegebiet, Kulturraum, vor allem aber grüne Landschaft mit mehr als 700 km langen Radwegen durch Wälder hindurch und an Ufern und wenig befahrenen Straßen entlang.
Wer die Region wirklich kennenlernen will, dem ist daher unbedingt zu empfehlen, sie mit dem Fahrrad zu erkunden. Und wer per Auto oder Bahn anreist, um dies zu tun, dem ist wiederum das Brompton-Faltrad zu empfehlen – Sie können es bei uns kaufen, oder es von Mai bis August an zentralen Stellen des Großprojekts „Ruhr 2010“ ausleihen und dabei gleich einem ausgiebigen Produkttest unterziehen.
Das Rad vom „Büdchen“.
Die Projekte im Rahmen der „Ruhr 2010. Kulturhauptstadt Essen“ sind so zahlreich, daß wir an dieser Stelle nur auf die entsprechenden Publikationen und auf die Internetseite www.essen-fuer-das-ruhrgebiet. ruhr2010.de verweisen können, auf der Sie alles wohlgeordnet vorfinden.
Eines davon ist die zeitweilige Umwidmung von 30 „Büdchen“ – als „Kiosk“ nur unzureichend definierte, ruhrgebietstypische Einkaufs- und Kommunikations-
zentren auf oft weniger als zehn Quadratmetern – zu Ausstellungs- und Verkaufsräumen für regionale Kunsthandwerker und Gestalter.
In dreien davon (in Essen-Rüttenscheid, in Bochum-Ehrenfeld und in Dortmund, in der Nähe des „Dortmunder U“) stellt der deutsche Vertriebspartner von Brompton Klappräder für Sie bereit, die darauf warten, auf die „Route der Industriekultur“ gebracht zu werden. Das entsprechende Kartenmaterial, ja selbst Datenfutter für ein mobiles Navigationsgerät finden Sie auf der Internetseite www.route-industriekultur.de, die Sie sicher zu den 52 „Stationen“ und 25 „Ankerpunkten“ der Route mit Bauwerken und Themenorten führt und Ihnen so die Bedeutung von Bergbau, Schiffahrt und Eisenbahn für die Geschichte der Region vor Augen führt.
Testen und Texten.
Brompton selbst wirbt gerne mit dem Erfolg, den die Klappräder in der Inner City of London haben, wo selbst die Business Class in feinem Zwirn für kurze bis mittlere Strecken auf die praktischen Räder zurückgreift. Wir gehen noch weiter und sagen:
Das Faltrad taugt aufgrund seiner durchdachten Konstruktion sogar für eine Exkursion durchs weitläufige Ruhrgebiet. Probieren Sie es aus – und überprüfen Sie unseren Katalogtext: Wie empfinden Sie die Fahreigenschaften, wie den Komfort? Gelingt es Ihnen mit etwas Übung, das Rad in 20 Sekunden zusammenzufalten? Wie ist es, mit dem Brompton in einen Zug, in einen Bus zu steigen?
Messen Sie es – mit ein wenig Rücksicht auf die Absicht des Herstellers, eine tragbare Lösung mit möglichst handlichem Packmaß zu bieten – an Ihrem großen Touren- oder Stadtfahrrad und teilen Sie uns Ihr Urteil mit: brompton@manufactum.de
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