Topf und Dampfdruckdeckel (mit
Bajonettverschluß)
aus Edelstahl.
Griffe Kunststoff, austauschbarer
Dichtungsring
Silikon. Mit Skalierung
auf der Innenseite.
Eine ausführliche Anleitung
liegt bei.
Wer in der Schweiz vom Schnellkochtopf spricht, sagt „Duromatic“. Den einfach zu bedienenden Dampfdrucktopf mit patentiertem Bajonettverschluß, Dichtungsring und Dreifachsicherung gibt es seit 1949. Der Duromatic war der erste seiner Art – entwickelt und zur Serienreife gebracht hat ihn Jacques Kuhn, seinerzeit technischer Leiter der Heinrich Kuhn Metallwarenfabrik.
Bis zu 70% an Zeit und Energie lassen sich beim Garen im Dampfdrucktopf einsparen, weil der im Innern des Topfes aufgebaute Überdruck (0,4 bis 0,8 bar, max. 1,2 bar) die Temperatur des Wasserdampfes auf etwa 120 °C erhöht. Nebenbei: Nähr- und Aromastoffe bleiben dem Kochgut mit dieser Garmethode erhalten. Das Hauptventil zeigt hörbar den Beginn der Garzeit an – es tritt automatisch die im Topf gesammelte Luft aus. Zum „Abdampfen“ am Ende des Kochvorgangs muß der Ventilstift lediglich einige Male heruntergedrückt werden, bis kein Dampf mehr entweicht. Der Deckel rastet formschlüssig ein und ist gegen unbeabsichtigtes Öffnen unter Druck gesichert – umgekehrt findet ein Kochvorgang gar nicht erst statt, wenn der Deckel nicht ordnungsgemäß aufsitzt und verschlossen ist. Eine Havarie ist praktisch ausgeschlossen: Selbst im sehr unwahrscheinlichen Fall des Versagens beider Ventile – neben dem Hauptventil ist ein Sicherheitsventil angebracht – geben seitliche Öffnungen im Deckel den Überdruck frei. Ohne den Dampfdruckdeckel ist der Topf mit sieben Litern Fassungsvermögen auch als großer Universal(suppen)topf verwendbar.
Seit 1926 stellt die Firma Kuhn im schweizerischen Rikon erstklassiges Kochgeschirr her, in der Anfangszeit noch aus Kupfer und Stahl, mit dem Aufkommen der ersten Elektroherde dann auch aus Edelstahl. Heute wie damals werden die Töpfe, höchsten Qualitätsstandards entsprechend, in der Schweiz produziert.
Kochen ist ein Handwerk. Und wie
jeder
Handwerker sind auch die
Köchin
und der Koch auf gutes Werkzeug
angewiesen.
Neben guten
Messern
gehören dazu auch gute
Töpfe und Pfannen; Material, Form
und Verarbeitung
entscheiden mit
darüber, ob ein Gericht gelingt. Bei
der Materialauswahl sind Wärmeverhalten
und Wärmeleitfähigkeit
entscheidend:
Kupfer ist als Wärmeleiter und -verteiler
das für Töpfe und Bratgeschirr herausragende
Material – auf Temperaturveränderungen
reagiert es
sofort,
mit keinem anderen Topf kann
Hitze so fein und so rasch dosiert werden.
Kupfernes Kochgeschirr sollte
aber, möglicher chemischer Reaktionen
wegen, innen mit einem neutral reagierenden
Material ausgeschlagen werden;
bei unserem Kupfergeschirr ist es,
die Bain-Marie ausgenommen, Edelstahl.
Beim Kupfer handelt es sich um
einen wertvollen Rohstoff, der zunehmend
teurer wird: Die (zugegebenermaßen
inzwischen recht hohe)
Investition kann mit Recht als solide
Wertanlage betrachtet werden.
Edelstahl ist nicht gerade zu den
wärmeleitenden
Metallen zu zählen
– eigentlich ein Nachteil, den aber
Edelstahltöpfe
mit isolierender Doppelwandung
materialgerecht zu ihrem
Vorteil
ausnutzen, indem sie energiesparendes
Kochen ermöglichen.
Töpfe, Bräter und Pfannen aus emailliertem
Eisen bieten den Vorteil einer
innen wie außen
leicht zu reinigenden,
porenfreien und physiologisch völlig
neutralen
Oberfläche.
Eisen ist ein guter Wärmeleiter, der
schnell und unmittelbar
auf die Zu- und
Abnahme
von Kochhitze
reagiert;
besonders für Bratpfannen, bei denen
es auf scharfes Anbraten ankommt,
eine unschätzbare Eigenschaft. Diese
thermische Eigenschaft von Eisen wird
durch die Intensität seiner mechanischen
Bearbeitung (Walzen, im
Gesenk
oder von Hand – „freiformwarm“
– geschmiedet) noch verstärkt;
ganz überragend sind daher handgeschmiedete
Bratpfannen.
Gußeisen leitet Wärme langsamer,
speichert
sie aber lange; Kochgerät
aus Gußeisen ist ideal zum Schmoren
und Köcheln.
Keramische Werkstoffe wie Ton und
Porzellan zählen wegen ihrer enormen
Fähigkeit, Wärme zu speichern,
zu den bevorzugten Materialien
für
Töpfe, in denen Speisen langsam
gegart
werden.
Fürs langsame Garen
eignet sich
auch der Schmortopf aus Speckstein aus unserem Sortiment.
Der Schnellkochtopf ist für alle Herdarten – auch für Induktionsherde – geeignet. Deckel und Dichtungsring nicht in der Spülmaschine reinigen.
enthält kein Produkt.
Klassische Warenkunde von 1920