Aus Ostheim vor der Rhön kommt
diese Delikatesse, die jener höheren
Art der „Wurst“ zuzurechnen ist, die
andernorts Terrine oder Schüsselpastete
genannt wird. Das Fleisch
kommt von Schweinen
aus regionaler
bäuerlicher Tierhaltung: zu 90% durchwachsenes
Muskel- und Bauchfleisch
und Schweinebäckchen
sowie zu 10%
Schweineleber.
Man genießt den Ostheimer Leberkäs
kalt, aber nicht gekühlt.
375-g-Dose.
Grundpreis: bei 1 Stück:
17,33 Euro / 1 kg
Grundpreis: bei 3 Stück
16,53 Euro / 1 kg
Was immer Deutschland sucht (und im Fernsehen nicht findet), es entdeckt jedenfalls mehr und mehr von seinen lukullischen Beständen. Was in Frankreich der Käse, ist hierzulande die Wurst – 1.500 Sorten soll es davon geben, und zu ihren Gipfeln schwingt sich diese Wurstkultur im Übergang zwischen Hessen und Thüringen auf. Geographisch ist das die Rhön. Aus Ostheim (vor der Rhön) kommt diese Delikatesse, eigentlich keine Wurst, erst recht kein „Fleisch- oder Leberkäse“, sondern jene höhere Art der „Wurst“, die andernorts Terrine oder Schüsselpastete genannt wird. Das Fleisch dafür kommt von Schweinen aus regionaler, bäuerlicher Tierhaltung: durchwachsenes Muskel- und Bauchfleisch und Schweinebäckchen zu 90 Prozent sowie Schweineleber zu 10 Prozent. Als einziger Metzger in weitem Umkreis schlachtet unser Metzger noch selbst. „Ein Schweinenetz umhüllt den Fleischteig und erzeugt beim Backen eine Kruste mit feinen Röstaromen. In der Gewürzmischung bildet Muskat die Kopfnote“, heißt es in einer Charakterisierung von Slow Food Deutschland, das den Ostheimer Leberkäs Ende 2004 in die „Arche des Geschmacks“ aufgenommen hat. Man genießt ihn (kalt, aber nicht gekühlt) solo, mit einer Scheibe kräftigen Bauernbrots oder als Bestandteil eines Vorspeisentellers. Dazu passen fränkische Weine oder ein fränkisches Bier. Wir bieten den Ostheimer Leberkäs als Konserve und in unseren brot&butter-Läden als frische Ware an.
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Klassische Warenkunde von 1920