Brütting-Schuhe sind auch heute noch „handmade in Germany“ und auf einem (stärker als üblich gebogenen) Sichelleisten aufgebaut. Mit eingearbeiteter Gelenk-, Fersen- und Ballenstütze.
Der „Roadrunner“ wurde für das Laufen
auf befestigten Wegen entwickelt. Er
entstand 1970 in Zusammenarbeit mit
dem neuseeländischen Läufer und Langstreckentrainer
Arthur Lydiard. Der
Schuh hat eine normale Breite und ist
vor allem für härtere Böden geeignet.
Obermaterial Veloursleder. Eingearbeitete
Gelenkstütze mit Fersen- und
Ballenbettung. Der Sohlenrand ist gummiverstärkt, der
Zehenbereich ist zusätzlich durch eine
Lederkappe verstärkt.
Größen 3½ bis 12, auch in halben Größen.
Achtung! Englische Größenangaben. Nähere Informationen finden Sie unter: "Maßtabelle: Schuhe".
Seit Ende der 1960er Jahre wird der Brütting-Sportschuh hergestellt, der unter Kennern als Geheimtip gilt. Er wurde damals in enger Zusammenarbeit des Nürnberger Schuhmachers Eugen Brütting mit Trainern und Aktiven entwickelt und ist auch heute noch »handmade in Germany«.
Seit wir Brütting Lederlaufschuhe im Sortiment haben, bekommen wir zu hören, daß dies ein Anschlag auf die Gelenke unserer arglosen Kunden sei, weil wir Ihnen die seit Jahrzehnten jährlich ausgeschütteten Segnungen des Midsole-compression-Gel-Sohlen-Fortschritts vorenthielten. Es hat uns immer gewundert, daß Laufschuhe der 60er Jahre heute ein orthopädisches Großrisiko darstellen sollen, weil sich in der seither verflossenen Zeit an Anatomie und Wegebau eher wenig, im Sportmodemarketing aber eine Menge geändert hat. Insofern erstaunt es uns auch nicht, daß die drei Großmarken mittlerweile gel- und compressionmäßig wieder ein wenig abrüsten, weil kritische Stimmen anmerken, daß die Überdämpfung heutiger Sportschuhe die Belastungen nur verlagere und einen Trainigseffekt eher verzögere. Wir halten uns da zurück und überlassen es Ihnen, ob Sie diese Ledersportschuhe tatsächlich zum Training oder doch lieber nur zum Après-Sport gebrauchen. Denn – das ist einer der Unterschiede – auch bei letzterem machen sie eine gute Figur.
Die Brütting-Schuhe sind auf einem (stärker als üblich gebogenen) Sichelleisten aufgebaut. Der Fuß wird an der Ferse von einem weich anliegenden Bordürenfutter umfaßt. Die Hinterkappe ist gummiverstärkt. Die Sohlenkonstruktion sieht von heute üblichen Verfahren (aufgeschäumter Kunststoff mit Luft- oder Gel-Einschluß usw.) ab und löst die Aufgabe der Dämpfung des Laufschrittes auf konventionelle, eben schuhmacherische Weise: bei dem Straßen- und dem Geländelaufschuh durch einen dreischichtigen Aufbau mit abriebfester Gummilaufsohle, Keil und durchgehender Zwischensohle aus Zellgummi. Der Marathon ist zweischichtig konstruiert: mit Laufsohle und Keil aus Zellgummi. Die chromgegerbte Lederbrandsohle aus Rinderspaltleder und die halbe schweinslederne Decksohle sorgen für einen mittelharten Auftritt (man darf demnach bei dieser Konstruktion kein butterweiches „Einsinken“ wie bei den heutigen Schaumstoffschuhen erwarten).
24.11.2008 von Hofmann Thomas
85 von 88 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
ich kann Manufactum in allen Punkten Ihrer Beschreibung recht geben. Die Qualität und der Tragekomfort sind einzigartig. Ich laufe seit meinem 10 Lebensjahr (heute 35) und hab noch keinen besseren Laufschuh getragen. Meinen 1 Brütting laufe ich seit Juni 2007. Der Schuh sieht immer noch wie neu aus und im Vergleich zu den Chinatretern hat er kaum Abnutzungen. Die abglaufene Fersensohle habe ich beim S chuhmacher ersetzen lassen. Somit sind die nächsten 1500 km kein Problem. Sollten Sie unsicher sein wegen der Dämpfung: Ich hatte in den besagten Schaumstoffschuhen jahrelang Knieprobleme die seit dem Umstieg auf Brütting Handmade Schuhe verschunden sind.
Kommentare zu dieser Bewertung lesen (2)
16.09.2009 von Friedrich Goes
wenn man im Katalog auf der ersten Seite nebeneinander due Marathon- und gelänede-Version findet vermutet man (oder nur ich ?), dass Murphy's Law zuschlug: Alles wird so lange verbessert, bis es nicht mehr funktioniert! Mein Kommentar zum Marathon vom 15.9. mit der Empfehlung, das Original wieder aufzunehmen war also überflüssig. Daher modifizierte Empfehlung: zeigen Sie alle drei Modelle nebeneinander! Ich hätte fast den Marathon bestellt. Das hebe ich mir jetzt für den Besuch in Ihrer demnächstigen Niederlassung in Frankfurt auf. Ein Tadel aber bleibt. Von meinen drei Paaren Roadrunner ist einer kaum abgelaufen, aber nicht reparaturfähig (?), weil wie seit Urzeiten das rote Innenfuter im Fersenbereich bricht, weil aus Kunstleder. Das habe ich schon damals Herrn Brütting mitgeteilt. Offenbar hat sich dieser Fehler bis heute gehalten? Sollte man bei dem Preis nicht Leder oder ein alterungsfesteres Kunstleder verwenden?
26.10.2009 von
Wir haben Kontakt zum Hersteller aufgenommen. Er bestätigte, daß das Fersenfutter schon immer aus Kunstleder bestand. Eine nachträgliche Reparatur ist leider nicht möglich. Das Verwenden eines Lederfutters wäre teurer und würde zu einem höheren Preis für den Schuh führen.
enthält kein Produkt.
Unsere Maßtabellen für das Bekleidungssortiment können Sie » hier als
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... übernimmt seit gut drei Jahren die Sorge für uns bei rahmen- und durchgenähten Schuhen.
Ihren Reparaturauftrag können Sie als PDF herunterladen.
Klassische Warenkunde von 1920