Eine der schönsten Moschusrosen
mit Teerosenblut, wahrscheinlich von
Reverend Pemberton 1939 in England
eingeführt. Die dichtgefüllten, mittelgroßen
Blüten sind aprikosengelb bis
creme-champagnerfarben und werden
zum Rand hin heller. Das nuancierte
Farbenspiel vom Öffnen bis zum Verwelken
adelt diese Rose; Blüte von Juni
bis zum ersten Frost. Frischer, spritziger
Moschusduft. Dunkelgrünes Laub, im
Austrieb rot; die Rose ist ausgezeichnet
widerstandsfähig gegen Krankheiten.
Höhe 1,5 m, Breite 1,5 m.
Verwendung: Sehr vielseitig verwendbar,
kann Hecken bilden, als Busch
oder Spalier gezogen werden. Benötigt
einen guten Winterschutz.
Schnitt: Rückschnitt im Frühjahr, dabei
etwa ein gutes Drittel wegnehmen.
Die ursprüngliche Moschusrose ist schon seit langem in Südeuropa bekannt und stammt wahrscheinlich aus Indien oder Südchina. Sie war eine der Stammütter der ersten öfterblühenden Strauchrosen des letzten Jahrhunderts, der Moschata-Hybriden (oder auch nach ihren Züchtern Lambertianaoder Pemberton-Rosen genannt). Moschusrosen sind sehr robust und blühen unermüdlich in wundervollen Pastelltönen. Die gefüllten Formen verströmen einen intensiven, moschusartigen Duft, der einen Garten ganz erfüllen kann.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.
Wir versenden die Rosen als wurzelnackte, etwa ellenlange
Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie
sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern;
das empfindliche Feinwurzelwerk
darf dabei auf keinen Fall trocken
werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung
an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.
Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei.
Falls die Mengen
unserer Rosenschule nicht ausreichen,
werden wir Sie über den zu erwartenden
Lieferzeitpunkt
informieren.
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Hier können Sie sich ansehen, wie die Rosen verpackt und bei Ihnen ankommen werden.
Klassische Warenkunde von 1920